Enttäuscht

tanguera, Schweiz, Saturday, 12.02.2011, 13:37 (vor 5666 Tagen) @ Mondenkind

Hallo Mondenkind,

"nachdem ich das erste Mal in einer Epilepsie-Klinik war, ging es mir ähnlich wie dir, war überfordert und hatte die Hälfte vergessen, als ich draußen war..."

Ich habe nicht vergessen, was mir gesagt wurde, sondern z. B. Einiges nicht erwähnt, was evtl. relevant gewesen wäre. Und hätte ich es nicht vergessen, bin ich mir nicht sicher, ob ich mir schlussendlich getraut hätte, es überhaupt zu sagen... Ich hatte immer das Gefühl, ich werde nicht ernst genommen.

Z.T. waren es auch Sachen, die ich seit der Steigerung der Medis nicht mehr habe und deshalb waren sie einfach pfusch aus meinem Kopf: dass ich noch bis vor einem Jahr furchtbar mit meinen Zähnen geknirscht habe in der Nacht und manchmal mit totalen Schmerzen im Gesicht wegen fest zugebissenen Zähnen aufgewacht bin, oder die regelmässig aufsteigende Übelkeit (auch 2x-3x pro Woche) mit heissem Gefühl im Kopf, sodass ich immer gedacht habe, ich habe jetzt Fieber und kriege eine Magen -Darmgrippe.
Mir sind "nur" diverse komische Gefühle, fast tägliche Deja-vus, morgentliche Verwirrtheit, ständige totale Erschlagenheit und häufige Muskel- und Gelenschmerzen in den Sinn gekommen.

Dass ich Taubheitsgefühle und Zuckungen im Gesicht habe, die auch mein Mann wahrnimmt und beobachtet- da hatte ich dass Gefühl, dies interessiert niemanden.

Jedanfalls tat es mir jetzt gut, darüber zu schreiben.

Vielen Dank fürs Antworten. Wenn es sich so ergibt, werde ich mich jedenfalls informieren, was für Möglichkeiten ich sonst noch habe.

auch einen lieben Gruss

tanguera

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Jubeln, lachen, tanzen - Der einzige Weg um sich zu retten.
(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)


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