Austausch mit Angehörigen

Gittala, Hallstadt, Friday, 11.03.2011, 17:15 (vor 5639 Tagen) @ moquai

Hallo moquai,

das stimmt Annette das die Angehörigen mehr leiden, denn sie erleben es ja immer voll mit. Meine Tochter hatte heute z.B. eine Anfallsserie die den ganzen Tag andauerte und sie hat bis jetzt geschlafen. Ich musste 2 mal Tavor geben und dadurch schlief sie nur. Am meisten habe ich Angst wenn sie einen Anfall hat wenn wir unterwegs sind. Ich kann sie nämlich nicht mehr halten und helfen tut einem niemand. Ausserdem nässt sie dann ein und alle glotzen dich an. Meine Tochter hatte bis jetzt immer Glück mit schweren Verletzungen, ausser einem Nasenbruch und eine Naht am Kinn, waren sonst nur blaue Flecken. Aber Panik habe ich auch z.B. wenn wir ins Schwimmbad gehen ( ist schon 3 mal unter gegangen)aber nichts passiert. Ich habe extra meinen Rettungsschwimmer gemacht, weil wir gern schwimmen gehen.
Früher war ich in psychologischer Behandlung, die war dabei als sie in Erlangen im SPZ war. Ich habe eine Selbsthilfegruppe gegründet und immer offen über die Krankheit gesprochen. Ich mache die Woche 2 mal Sport um mal abzuschalten, das brauche ich. Aber wenn dann so ein Tag wie heute ist, ist man am Boden zerstört. Doch morgen wird es wieder besser sein und gottseidank haben wir selten solche Tage. Aber ich kann dich voll verstehen und weiss was in dir vorgeht. Wir können uns gern über E-mail austauschen wenn du möchtest.

Lieben Gruß

Brigitte


gesamter Thread: