Austausch mit Angehörigen

moquai, Saturday, 12.03.2011, 17:15 (vor 5638 Tagen) @ Gittala

Hallo Brigitte !

Also muß dir mal sagen, daß ich solche Mütter wie dich mit kranken bzw. schwerkranken Kindern schon sehr bewundere. Was sie leisten ist einfach enorm.

Ich bin Kinderkrankenschwester und habe auch einiges in meiner aktiven beruflichen Laufbahn mitbekommen. Bin natürlich froh, das meine Kinder bis jetzt gesund sind und trotzdem fühl ich mich manchmal total überfordert, weil ich einfach mal mehr mal weniger fertig bin durch die Krankheit von meinem Mann.

Ich darf aber eigentlich gar nicht klagen, wenn ich lese was die Betroffenen hier im Forum alles schreiben.

Der Austausch tut mir auf jeden Fall gut und holt mich von meinem großen Selbstmitleid, was ich hin und wieder mal habe, runter.

Ich hätte auch gerne mal ein Treffen mit betroffenen Angehörigen in unserer Nähe aber es gibt hier nur eine Selbsthilfegruppe direkt in München (wir wohnen 20 km nördlich) wo vorwiegend Betroffene sind. Da hab ich beim letzten Treffen mal mein Anliegen berichtet und sie wollten mal sehen, ob man da mal eine Angehörigengruppe gründen kann.
Also für Eltern gibt es sowas auch aber halt nicht für die Partner von Epileptikern.

Hast du einen Mann oder Partner? Und wie verkraftet er es denn ?

Es gibt so viele Fragen und Dinge worüber man reden möchte und was man ganz einfach mal loswerden will und dann geht es ,mir zumindest, wieder besser.

Können uns gerne auch über E-Mail austauschen:
annette_biermann@yahoo.de

Wünsch dir weiterhin viel viel Kraft!

Gruß Annette


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