Wie soll es weiter gehn...

tanguera, Schweiz, Wednesday, 20.04.2011, 10:54 (vor 5599 Tagen) @ Lila

Hallo Lila,

Und ich trau mich auch nicht mehr irgendwas Langfristig zu planen....

Das Gefühl kenne ich gut, war in so einer Phase vor ca. 2 Monaten. Ich weiss es auch noch nicht gerade lang, dass ich Epilepsie habe. Mir hat dann sehr geholfen, spontan und kurzfristig etwas zu unternehmen, keine grossen Pläne. Die Freude über das Erlebte hat mich dann ermutigt, auch bereits für Herbst etwas einzuplanen...

Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, etwas einzuplanen, dann gibt es vielleicht jemanden in Deinem Umfeld, der es für Dich machen kann. Z.B. mein Mann hat bereits vor 2 Monaten Fahrkarten für morgen gekauft - wir fahren über Osterfest zu meinen Elter, 8 Stunden mit dem Zug, und dann sind wir in einem fremden Land, wo ich zwar die Sprache verstehe, der Zugang zu den Epilepsiepatienten jedoch noch wie vor 30 Jahren ist....
Er hat es mir vor einer Woche gesagt: ich kann keinen Rückzieher mehr machen, und es ist gut so. Ich freue mich riesig.

LG

tanguera

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Jubeln, lachen, tanzen - Der einzige Weg um sich zu retten.
(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)


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