Epilepsie bei meinem Mann

Mondenkind, Saturday, 16.07.2011, 09:15 (vor 5512 Tagen) @ sternchen

Hallo sternchen,

erst einmal "Herzlich Willkommen!" :-)

Ich nehme meine Medikamente auch nicht gerne ein, würde nur all zu gerne darauf verzichten, aber Medikamente sind wichtig - und leider kann es etwas dauern, bis man das richtige Medikament gefunden hat.

Doch auch durch Medikamente werden die Anfallabstände immer kürzer. Vier Monate und dann so 2-1,5 Monate. Ende März hatte er einen, dann vor zwei Wochen und heute wieder einen. Er wurde mit seinen Medikamenten erhöht, die Anfälle waren jetzt auch "anders". Er war nicht ansprechbar sowie sonst natürlich auch nicht, aber er hat nicht "gezappelt/gezuckt" und war auch schnell wieder ansprechbar.

Wichtig ist, dass ihr so etwas aufschreibt und beim nächsten Termin den Arzt mitteilt. Jede noch so kleine Lappalie kann wichtig sein.

Ich glaube auch das sein Rauchen nicht gerade gut ist, er raucht momentan auch ziemlich viel, ich finde auch wenn er raucht und gerade entspannt auf der couch sitzt benimmt er sich danach komisch, er bewegt sich ganz langsam und so "wackelig" und er sieht "bekifft" aus :D, ganz merkwürdig.

Auch dies könnte interessant für den Arzt sein.

er war jetzt schon mehrmal bei EEG, da wurde nichts festgestellt und er war auch vor ca. 2 Monaten im Kernspintomographen und da war alles auch okay und nichts zusehen. Jetzt soll er aber noch mal zur Kernspintomographie.

Ich empfehle deinem Mann, sich einen Termin in einer Epileptologie geben zu lassen. Die gibt es in ganz Deutschland verteilt (z.B. Bonn, Berlin, Bielefeld). Bei mir hat man auf den "normalen" MRTs auch nie etwas gesehen - erst in Bethel entdeckte man eine Vernarbung, die bei mir die Anfälle auslöste.

Es muss nicht unbedingt sein, dass dies bei deinem Mann der Fall ist, aber ich wäre froh gewesen, (einer) mein(er) Ärzte wäre früher auf die Idee gekommen, dass ich zur Untersuchung in eine Epileptologie gehe...

Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende!

Lieben Gruß
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)


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