vorstellungsgespräch am 07.10.

HeinzGR, Chur, Thursday, 06.10.2011, 23:04 (vor 5430 Tagen) @ sandytimmy

Liebe Sandytimmy,
Ich war mit genau demselben konfrontiert. Nur wegen 1-4 Absencen monatlich könnte ich mit der offenen Thematisierung den falschen Eindruck des "typischen", krampfenden Epileptikers erwecken. War auch zwei Jahre auf Jobsuche trotz sehr guter BWL - Ausbildung. Habe zweierlei Erfahrungen:
- Bei zwei VSG offen thematisiert. Dann, in Folge Info-Flut bei der Einarbeitung prompt ein Anfall, diesmal sogar GM. Wurde (unnötig) hospitalisiert und am Folgetag wurde mir die Ausfertigung des Arbeitsvertrages gerade noch verweigert resp. 1x gekündigt mit Freistellung.
- Viel besser Erfa mache ich bei dieser Anfallsdichte so: Vorerst nix sagen; nach 10-14 Tagen zum Vorgesetzten, wo bereits eine enge Zusammenarbeit stattgefunden hat und sage so etwa: "Sie kennen mich bereits 10 Tage, wie sind Sie zufrieden?", meist folgt Lob / Zuversicht. Dann lege ich offen, dass ich i.F. Epi Medikamente nehme, dies am Arbeitsplatz selten (2x monatl.) auch auftreten könnte, jedoch max. im Rahmen einer Raucherpausen-Länge wie sie andere machen (20x monatl.!). Betone auch, dass NULL Handlungsbedarf, mich sein lassen, denn nach ca. 5 Min. arbeite ich ganz gewohnt weiter.
Habe grad am 1.10.11 neue Stelle angetreten, sage es erst nä. Woche. Etwas heikler wird Thema der im November anstehenden stationären Untersuchung (1. Mal seit 1991!), die ca. 10-14 Tage dauern wird.
Wünsche Dir viel Erfolg! Mach's gut! Wär schön zu hören wie's war.


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