vorstellungsgespräch am 07.10.

Mondenkind, Tuesday, 18.10.2011, 11:55 (vor 5418 Tagen) @ HeinzGR

Hallo Heinz,

so wie du hab ich auch lange gedacht. Ich hatte nicht mal die Idee zu einem Ausweis. Wenn, dann kannte man ja eher die Leute, die im Rollstuhl sitzen und / oder morgens in die Werkstatt fahren.

Doch dann war ich 2008 in Bethel. Mit dem dortigen Sozialpädagogen sprach ich lange und ausführlich über den Schwerbehindertenausweis. Ebenso mit meiner (Schwieger-)Familie und einem meiner Kollegen. Alle Gespräche kamen zu dem einem Ergebnis. Der Schwerbehindertenausweis würde mir mehr Vor- wie Nachteile geben.

Für den Schwerbehindertenausweis gibt es extra Kategorien, wann man wie viel als Mensch mit Epilepsie bekommt, also hat er ja schon seinen Sinn.

Ich arbeite als dipl. Buchhalter / Marketing-Fachmann etc. (Unternehmensführer) geistig und mental ebenso effizient.

Ich habe auch studiert, bin Dipl.-Sozialpädagogin. Und? Wenn ich eins gelernt habe, dann, dass ein Schwerbehindertenausweis nicht anzeigt, welche Schul- oder Ausbildung man hat.

Ich brauche keinen Ausweis; ich fordere Verständnis/mehr öffentliche Info über Epilepsie.

Tust du was dafür? Bist du z.B. in einem Verein tätig oder ist das nur dein Wunschdenken??

Nein, meine Kollegen wussten noch nichts. Hätte wohl gerade an diesem Nachmittag (10. Arbeitstag) meine Vorgesetzte informiert; ja, wirklich vorgehabt!

Warst du deshalb vielleicht aufgeregt?? Kann dies den Anfall ausgelöst haben??

Lieben Gruß
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)


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