mein freund macht mir das leben schwer

supermami2011, Köln, Thursday, 10.11.2011, 08:51 (vor 5395 Tagen) @ Mondenkind

Hallo,
ich weiß nicht ob man das mit deiner Situation vergleichen kann,aber ich habe das selbe Verhalten wie dein Freund an den Tag gelegt als bei meiner Tochter die ersten Anfälle begannen und das auch obwohl ich durch meinen Beruf Altenpflegerin mit dem Krankheitsbild Epilepsie vertraut war.
Sicher ist er Arzt und du denkst er müßte es besser wissen,aber warum müßte er das?
Er befindet sich in einer ganz anderen Situation,du bist schließlich nicht irgendeine Patientin sondern seine Partnerin die er liebt.
Ich hätte meine Tochter früher auch gerne 24 stunden am tag beaufsichtigt und wenn sie allein das haus verließ bin ich tausende Tode gestorben.
Mir ging es so das ich mir Angst machte das diese Krankheit so unberechenbar ist und ich mir immer Horrorzenarios ausgemalt habe was meiner Tochter alles passieren könnte,zbsp.wenn sie mitten auf der Strasse einen Anfall erleidet.
Das schlimme ist denke ich das man so hilflos ist und man den Menschen den man liebt beschützen möchte.
Und da hilft nur offen darüber zu reden,sich zu informieren.
Das habe ich mit meiner Tochter getan und wir haben gemeinsam gewisse Verhaltensregeln und Vorsichtsmaßnahmen besprochen und so bin ich viel gelassener geworden,aber es ist schwer loszulassen.
Du solltest ganz offen mit ihm über deine gefühle sprechen und ihm genau sagen was du willst und was nicht und hab aber auch ein bißchen Verständnis für Ihn.


gesamter Thread: