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Wenn Du erwartest, dass die DGfE Dir bezüglich sehr konkreter persönlicher Probleme helfen bzw. spezielle Fragen beantworten kann, ist es klar, dass die Dir nix bringen. Die DGfE ist von Ihrer Besetzung her vor allem eine Vereinigung von Forschern für behandelnde Ärzte.
Darin, dass das von denen gemeinte und tatsächlich Gesagte in z.B. den Newslettern öfters einmal weit auseinanderliegt und dann auch noch ungüngstig formuliert ist, stimme ich Dir zu. Gutes Beispiel mit Bezug zu Aktuellem wäre der Newsletter vom letzten November. Im Zusammenhang mit dem Unfall, für welchen neulich das Urteil gefällt wurde, gab es eine Erinnerung bzgl. der KFZ-Richtlinien, in denen stand, allen Patienten einen "laxen Umgang" unterstellend:
Das Wichtige ist, dass der Patient weiß, dass er durch seinen laxen Umgang mit dem Problem Anfälle und Auto-/Motorradfahren, das Leben anderer Menschen und sein eigenes gefährdet.
Tatsächlich gemeint war wohl eher: Das Wichtige ist, dass dem Patienten bewusst gemacht wird, dass er durch einen laxen Umgang mit dem Problem des Auto-/Motorradfahrens trotz nicht ausreichend gegebener Anfallsfreiheit, nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben anderer in einem verantwortlungslos hohen Maß gefährdet.
Wenn ich nur an die Maliasingeschichte denke.Bekam neulich wieder eine mail,von einem Betroffenen der Hilfe und Rat suchte.Nix da.Weißt Du,die sind,entweder alle gut eingestellt,oder haben diese probleme garnicht.
Ich interpretiere jetzt einmal, dass Du den letzten Satz davon auf die Aussage der DGfE, dass die Umstellung von Maliasin auf das von denen empfohlene Mittel(war das Luminal?) in den meisten Fällen problemlos verliefe, beziehst. Für mich persönlich steckt darin die Aussage, dass es auch eine ganze Reihe von Fällen gibt, bei denen die Umstellung nicht so gut läuft. Und jemand, der nix keine Probleme hat, wird Dir auch seltenst eine Mail schicken, in der er von seinen Nicht-Problemen erzählt. Ich denk mir da immer, dass man sich im www da eine ziemlich starke Statistikfilterbrille aufsetzen muss. Das ist - wenn Du mir diesen Vergleich gestattest - fast wie an der Uni bei Lehrveranstaltungsevaluationen: Wer mit allem zufrieden ist, gibt dies auch seltener Kund, als jemand, der mit etwas unzufrieden ist.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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podi,
18.06.2012, 13:50
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