hay
Ich hab mit meiner mom darüber gesprochen und sie meinte nur:
" hör zu jasmin, es wird nie weg gehen und da hilft auch keine op! und die leute da im internet lügen dich verscheinlich auch an!! hör nicht drauf!! und dein papa der wollte nicht hören und hatt halt zu seinen tablette alkohol getrunken und ist in die disco gegangen und ja dann war er halt tot..... also jasmin glaub es mir es geht niee wieder weg! kannst ja auch den opa fragen......."
Hallo Jasmin,
kommt mir dabei eine Erinnerung hoch. Mein Ex-Mann hat uns verlassen, als die eine Tochter 7 und die Jüngere 4 Jahre alt waren. Er packte sogar seine Koffer vor seinen verzweifelt weinenden Frauen.
Die Jüngere war davon besonders getroffen, verhaltensgestört und ich wollte ihr doch nicht gleich die Hoffnung wegnehmen, daß er vielleicht doch zurückkommen würde. Vom Kinderarzt wurde sie zum Kinderpsychiater geschickt, wo sie sich u.a. mit einem riesigen Spielzeugkasten "ausdrücken" konnte. Der Psychiater sagte dann, sie muß sich mit der Lage unbedingt abfinden, ich soll die Scheidung beantragen. Der Anwalt sagte daraufhin, das Wort "Scheidung" bedeutet nichts begreifbares für ein Kind dieses Alters. Auch richtig. Als ich dann nach Hause zurückkam, weinte sie wieder und rief nach ihrem Vater. Ich sagte ihr dann entschlossen: "Hör auf zu weinen, er kommt nicht wieder, wir suchen einen Besseren!"
Sie war sprachlos, fing aber ab dem Moment wieder zu spielen und mit anderen Kindern Kontakt zu nehmen. Klar hat sie eine tiefe Narbe davon behalten, aber die Lage schließlich begriffen und führt seit langem ein selbstbewußtes Leben, Abitur, erfolgreich im Beruf, hübsches Mädel, etc. Sie hat z.B. heute meine Klospülung erfolgreich zur Räson gebracht und wir haben dann wie zwei Verrückte Rommy gespielt (sie 7 x ich nur 4 x gewonnen...)
Vielleicht versucht Deine Mutter eben das Gleiche: Erreichen, daß Du dein Problem realisiert und akzeptiert, weil es - zumindest bis weiteres - keinen Ausweg gibt, und Dich nach Lösungen rantastest. So erschreckend die Diagnose ist, man kann sie doch in den Alltag integrieren.
Erst mit 62 Jahren damit konfrontiert, hatte ich mich auch dagegen wehren wollen und gedacht nach der OP ist alles wieder wie früher. Pech: OP gelungen aber die Narbe im Kopf macht GM-Probleme. Also doch Medikamente und dies ohne Hoffnung auf Änderung. Und Auras auch noch aber seit ich die Lage viel ruhiger hinnehme, habe ich das Gefühl, daß eben diese Auras langsam verblassen. Oder ich nehme sie nicht mehr so tragisch, was zum gleichen Ziel führt.
Dich dagegen verzweifelt zu wehren nützt nichts! Lieber den "Feind" (Epilepsie, nicht Deine Mutter!
) beobachten und studieren, um ihn weitgehendst zu zähmen.
mezeg
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 18:00
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Phoenix,
21.08.2012, 18:36
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 20:27
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Phoenix,
21.08.2012, 20:44
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 20:47
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Phoenix,
21.08.2012, 20:51
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 20:53
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Phoenix,
21.08.2012, 20:58
- hay - Jasse( wer sonst??), 21.08.2012, 21:15
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 21:16
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Phoenix,
21.08.2012, 21:22
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 21:26
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Phoenix,
21.08.2012, 21:34
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 21:46
- hay - Jasse( wer sonst??), 21.08.2012, 21:52
- hay - Phoenix, 21.08.2012, 21:53
- hay - Tablettenschlucker, 21.08.2012, 22:00
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 21:46
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Phoenix,
21.08.2012, 21:34
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 21:26
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Phoenix,
21.08.2012, 21:22
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Phoenix,
21.08.2012, 20:58
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 20:53
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Phoenix,
21.08.2012, 20:51
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 20:47
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Phoenix,
21.08.2012, 20:44
- hay - jess87, 26.08.2012, 11:58
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Jasse( wer sonst??),
21.08.2012, 20:27
- hay - mezeg, 24.08.2012, 12:57
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Musica,
26.08.2012, 18:59
- hay - Jasse( wer sonst??), 26.08.2012, 22:23
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Phoenix,
21.08.2012, 18:36