Epilepsie wieder da??

coaoroo, Wednesday, 12.09.2012, 12:30 (vor 5087 Tagen)

Hallo miteinander,

ich bin im Moment ziemlich beunruhigt und möchte euch deshalb meine Geschichte erzählen... villeicht habt ihr einen Tipp für mich.

Bei mir wurde mit 5 Jahren wegen Augenrollens und "Glotzern" eine Absence-Epilepsie festgestellt und medikamentös eingestellt. Die Jahre waren ein ständiges hin und her, mal konnte ich mich nicht konzentrieren und war abwesend im Unterricht, nach eine Umstellung wurde ich immer schwerer. Irgendwann konnten die Medis dann aber abgesetzt werden, ca. mit 13 Jahren muss das gewesen sein. Die Ärztin meinte zu der Zeit, dass immer noch Auffälligkeiten im EEG bestehen, dies aber in einem normalen Rahmen sei. Trotzdem sollte ich mich mit 18 nochmal durchchecken lassen, da man nie sagen könnte, ob nicht wirklich noch etwas hinterherkommt. Nun muss ich sagen, dass ich das mit 18 nicht mehr gemacht habe.

Mittlerweile bin ich 25, hab mein Studium fertig und befinde mich am Anfang einer Ausbildung. Es ist eine sehr stressige Zeit. Alles ist neu, ich stehe ständig unter Strom und arbeite bis 00.00, um alles guten Gewissens zu erledigen. (Perfektionistin, ich muss mir immer selbst etwas beweisen und mit meiner Arbeit zufrieden sein) Gegen 01.00 kann ich einschlafen, schlafe dann oft sehr unruhig und stehen um 05.30 wieder auf. Mir ist bewusst, dass das eher suboptimal ist, ich bin im Moment aber nicht in der Lage, es zu ändern.

Nun zu meinem eigentlichen Problem. Mein Freund sagt mir seit 2 Wochen immer wieder, dass er ein komisches Augenverdrehen bei mir bemerkt, ich bin aber scheinbar nicht abwesend. Ich selber nehme es natürlich nicht bewusst wahr. Das habe ich laut seiner Einschätzung ca. 30-40 Mal am Tag, am Abend nimmt es stark zu. Sehr beunruhigend finde ich, dass es nun auch auf der Abeit aufgefallen ist (Ihr Auge war grad nur noch weiß...).

Nun befinde ich mich in einer Zwickmühle: Hat das wieder etwas zu bedeuten oder sollte man da nicht allzu ernst nehmen, da ich nicht zusätzlich abwesend bin? Muss ich zu einem Arzt gehen? Ich kann mir zum einen nicht vorstellen, wieder Medis zu nehmen. Zum Anderen würde ich mit einer solchen Diagnose meinen Beruf nicht weiter ausführen dürfen bzw. starke Probleme haben, später eine Stelle zu bekommen...

Was soll ich tun? Muss ich reagieren?

Schonmal vielen Dank für eure Antworten.

Viele Grüße,

coco


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