OP am Rechten Schläfen Lappen !? Hilfe
Hallo Peter,
ich weiß wie es deinem Vater geht.
Wie du über seine Epilepsie berichtest hört sich so an als sei sie meiner sehr ähnlich.
Ich habe Anfälle seit ich 5 Jahre alt war. Nach einer Nierenkrebserkrankung mit Chemo-
und Strahlentherapie haben die Anfälle begonnen und bis 2010 angehalten.
Zuerst bekam ich meist in der Nacht, kurz vor dem Erwachen, also in der Aufwachphase
die Anfälle. Wärend des Tages waren es leichtere Anfälle, die nur durch eine kurze Abwesenheit
oder Aura gezeichnet waren. Mit der Diagnose Aufwachepileptiker durfte ich dann auch
den Führerschein machen. Nach einer Rheumatherapie mit Biologicals hat sich dann die Anfallshäufigkeit
und auch die Zeiten deutlich zum Negativen verändert. Als ich dann im Mai 2010 einen
fokalen Anfall wärend der Heimfahrt auf der Autobahn erlitt, bei dem ich mit nur noch teilweisem Bewusstsein
etwa 1,5 Kilometer gefahren bin, beschloß ich kein Auto mehr zu fahren.
Gott sei Dank passierte weder mir noch jemanden anderen etwas dabei. Dennoch hätte es auch gut in Köln, wo ich arbeite
mitten in der Stadt passieren können. Nicht auszudenken was hätte passieren können!!
Nun ging es erst einmal darum wieder zur Arbeit zu kommen, 65 km hin und wieder zurück waren mit den ÖVM nicht zu machen.
Zudem kann ich auf Grund einer Autoimmunerkrankung nicht weit laufen.
Mit viel Geduld und Muße gelang es mir die Fahrten mit dem Taxi zum Großteil von der Rentenversicherung übernommen zu bekommen.
Eine Anzahl von etwa 3 bis 5 Anfälle pro Woche, kleinere auch mehrere am Tag war mir dennoch zu viel.
Neue Medikamente brachten mehr Nebenwirkungen als Hilfe. Trotz einer dualen Tablettentherapie wurde es nicht besser.
Na klar kannte ich die Anfälle nun schon fast mein ganzes Leben lang, trotzdem war es nicht grad angenehm. Besonders die Angstzustände
waren für einen erwachsenen Mann nicht einfach. Meine Frau, mit der ich nun über 15 Jahre verheiratet bin hat trotzdem immer zu mir gestanden,
auch wenn sie, durch unsere schwerbehinderte Tochter, die zu ihrer eigentlichen Behinderung auch Epileptikerin ist, doppelt belastet war.
Obwohl alles organisiert war und keiner in irgend einer Weise Druck ausübte wollte ich an meiner Lage etwas Verändern.
Nach einem MRT wurde eine Hypokampussclerose diagnostiziert. Da sie sich im rechten Schläfenlappen befand, gab es die
Möglichkeit einer OP.
Eine OP am Gehrin, was für eine angsteinflößende Idee....
Meine Frau wusste nicht ganz was sie davon halten sollte, meine Mutter war etwas entsetzt und alle anderen um mich herum wussten nicht ganz
was sie sagen sollten. OK, es würde meine 28ste OP mit Vollnarkose sein, also an sich nichts besonderes, doch eine Eingriff im Gehirn??
Was kann da nicht alles passieren? Werde ich noch der sein, der ich vorher war? Werde ich mich selber und die anderen noch erkennen oder
vielleicht ein Schwerstpflegefall?
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daBäda,
25.11.2012, 11:23
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huge88,
25.11.2012, 12:03
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daBäda,
25.11.2012, 12:08
- OP am Rechten Schläfen Lappen !? Hilfe - Hape, 25.11.2012, 12:40
- OP am Rechten Schläfen Lappen !? Hilfe - mezeg, 26.11.2012, 09:51
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daBäda,
25.11.2012, 12:08
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ina,
25.11.2012, 12:05
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daBäda,
25.11.2012, 12:12
- OP am Rechten Schläfen Lappen !? Hilfe - ina, 25.11.2012, 12:42
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daBäda,
25.11.2012, 12:12
- OP am Rechten Schläfen Lappen !? Hilfe - Roen, 06.12.2012, 10:59
- OP am Rechten Schläfen Lappen !? Hilfe - Roen, 06.12.2012, 11:00
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huge88,
25.11.2012, 12:03