Diskriminierung bei Bank & Versicherung!!!

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 04.02.2013, 11:53 (vor 4942 Tagen) @ mezeg

ich wollte einen Ausbildungsvertrag für meinen Enkel abschließen

Ich vermute einmal, Du meinst damit eine Ausbildungsversicherung, korrigier mich, wenn ich falsch liege.

damit die Eltern keine Vollmacht darauf bekommen können und das Geld für gut gemeinte aber sinnlose Zwecke verwenden.

Wenn das Deine größte Sorge ist, dann setz doch einfach ein notariell beglaubigtes und entsprechend rechtswirksam beim Nachlassgericht hinterlegtes Testament auf, in dem Du ganz genau den Verwendungszweck des Geldes bestimmst und ggf. noch dazu einen vertrauenswürdigen und neutralen Nachlassverwalter einsetzt.

Kern der Aussage: Aufgrund der Epilepsie bin ich ein hohes Risiko für die Versicherung!!!

Ich habe ihr sofort gesagt, daß es sich um Diskriminierung handelt, besonders wenn man über keine fundierte medizinische Kenntnisse diesbezüglich verfügt.

Sorry, aber wenn es sich um eine Ausbildungsversicherung handelt, ist das keine Diskriminierung, da diese eine besondere Form der Kapitallebensversicherung darstellt. Nach dem Grundprinzip einer Versicherung muss diese ja zusehen, dass sie Verträge so abschließt, dass nur bei einem Teil der Verträge der kostspielige Teil der Leistungspflicht mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch eintritt.

Und statt gleich von Diskriminierung zu sprechen - manche Leute fühlen sich dann gleich auf den Schlipps getreten, was das Ganze ja nicht unbedingt erleichtert - hättest Du ja fragen können, ob es die Möglichkeit gibt, dem Antrag im Zweifelsfalle ein medizinisches Gutachten oder so beizulegen.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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