Buch
Ich sage es auch. Man ist kaum behindert, man behindert sich größtenteils selbst, nimmt sich einzelne Anfälle viel zu sehr zu Herzen, denkt dass jedes wehwehchen irgentwie mit den Anfällen zu tun hat.
Lebt bewusst mehr im hier und jetzt. War ein Anfall da, einfach registrieren und abhaken, nicht groß drüber nachdenken, bringt eh nichts nur Kummer.
ich stimme zu! Seit ich nach der gelassenenn Reaktion eines Freundes angefangen habe, es nicht zwanghaft kaschieren zu versuchen, und über die Handhabe zu informieren, wer informiert werden soll, werden Auren immer seltener und immer blaßer. Bleiben nur die Sprachprobleme aber vielleicht liegen sie bloß an der Nähe des Sprachzentrums bei der OP. Und tragisch sind sie auch nicht. Habe demnächst einen Termin beim Neurologen um den Punkt zu klären. Ich bin inzwischen soweit gekommen, daß ich ihn vielleicht sogar fragen werde: "Ich habe Epilepsie??? Sind sie sicher???"
Und wie mein Neuro-Chirurg sagte: "Die Rolle des Lebensqualität darf nicht unterschätzt werden!"
Punkto Behinderung. In dieser Angelegenheit schleuderte mir meine jüngste Schwester "Du bist behindert, ich bin die einzige normale in der Familie!" ins Gesicht. Zugegeben die anderen zwei sind manisch-depressiv...
Aber auf jedem Fall: Lieber behindert als boshaft!
mezeg
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