Aufwachanfälle trotz Ergeny - einfach absetzen?

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 27.06.2014, 08:09 (vor 4433 Tagen) @ Manuel

nun, wenn ich tagsüber Angst vor einem Anfall hätte, dann würde ich es auch nicht machen, klar! Und ferner denke ich, 29j. unfallfreien fahren (und nicht wenig), sagt schon alles.

Wie gesagt, für Aufwachanfälle gibt es ja Spezialregelungen, dass das in den anfallsfreien Tageszeiten kein Problem ist, wenn das lang genug beobachtet worden ist, dass das nur in bestimmten Zeiträumen auftritt, in denen man dann das Auto stehen lässt. Ich hab Dir den Link zu dem Flyer geschickt, weil es ja durchaus auch Leute mit Aufwachanfällen gibt, die sich bereits in der Zeit, in der sie Anfälle haben, hinters Lenkrad setzen, um zur Arbeit zu kommen und gleichzeitig, damit Du siehst, dass Du eigentlich, wenn Du das nicht machst, gar keine Probleme hast. Ich weiß ja nicht genau, in welche Gruppe Du gehörst.

Aber dann dürfte man auch nicht arbeiten, schwimmen, o.ä. machen, oder?

Man darf vieles, solange man damit in Verbindung mit möglichen Anfällen niemanden über das normale Maß hinaus gefährdet. Arbeiten z.B. als Dachdecker wäre - für jemanden, der nicht nur Aufwachanfälle hat - problematisch. Schwimmen ist i.A. kein Problem, auch für jemanden, der zu jeder Tageszeit Anfälle bekommt. Da kann man sich dann ja einfach jemanden mitnehmen, der einen kennt und zur Not mal kurz über Wasser halten kann, bis der Bademeister hilft, einen rauszuholen.

Mit dem Konsum mit 2-3 habe ich einfach selbst begonnen, sprich von 3 auf 2 reduziert. Allerdings aus freien Stücken, so was die Rackungsbeilage sagt.

Ah. Welchen Grund gab es für Dich dafür? Und hast Du das vorher einmal mit Deinem Neuro abgesprochen bzw. über alternativen gesprochen? Ich mein ein Arzt kann Dich nicht einfach zwingen ein Medikament gegen Deinen Willen zu nehmen, aber ein Gespräch darüber, kann durchaus einem auch neue Wege eröffnen.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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