Grand Mal nach Hirnblutung

hilda, Nürnberg, Tuesday, 22.07.2014, 00:11 (vor 4409 Tagen)

Hallo, bin neu hier...

mein Freund hatte im Winter eine Hirnblutung (Aneurysma, SAB), war lange im Krankenhaus, hat sich aber insgesamt seither super gut erholt. Keine motorischen Ausfälle, keine Sprachstörungen.
Nun hatte er aus heiterem Himmel einen Anfall. Im Krankenhaus wurde das gut erklärt, und auch das Ganze, was nun folgt:
Lebenslange Medikation (Keppra wollen sie anfangen), 1 Jahr kein Auto, Schwerbehindertenausweis usw.
Das ist alles sehr hart für ihn, denn er wohnt auf dem Land (richtige Pampa, da fährt nicht mal ein Bus hin), lebt weitgehend allein und war bisher Segelflieger. Er hatte sich sehr gefreut, dass das normale Leben nach der Erkrankung wieder langsam losging, und nun das.

Habt Ihr Tipps:
Wie vermeidet man nach Möglichkeit weitere Anfälle?
Wieviel körperliche/psychische Schonung ist angebracht, um nichts zu provozieren?
Kommen die Anfälle immer wieder, oder kann es vorübergehend sein?
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Keppra gemacht?
Was kann ich als Freundin tun?

Danke im Voraus für die Hilfe!


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