Warnung Benzos

Chey, Saturday, 27.09.2014, 15:07 (vor 4341 Tagen) @ Jack

Hallo Jack

Da frage ich mich, wusste dein behandelnder Arzt "vor" der Verordnung von Benzodiazepinen von deiner früheren (schweren) Drogenabhängigkeit?

Warum ist das nicht aufgefallen das du immer mehr Benzo's genommen hast, oder aber benötigt, was ja ein Indiz einer klaren Toleranzentwicklung ist und man überlegen sollte eine neue Option zu finden?

Hast du diese Rezepte nur von deinem behandelnden Facharzt geholt/bekommen, oder dir diese Aufgrund diesem sogenannten Freifahrtschein auch bei anderen Ärzten verschreiben lassen?

Bitte nicht böse sein, aber mich würde das wirklich interessieren. Ich kenne Suchtpatienten und wenn sie eines noch besser können als andere belügen, ist es sich selbst zu belügen. Ein Teufelskreis eben, nicht böswillig, so manches wohl auch unbewusst oder aber verdrängt, doch diese Mechanismen sind schon der Hammer.

Persönlich finde ich, das dahingehend einzig hilfreiche, immer wieder Aufklären!

Ansonsten möchte ich dazu noch ein Zitat von Galileo Galilei anfügen:

"Man kann den Menschen nichts beibringen. Man kann ihnen nur helfen es in sich selbst zu finden."

Fakten über Heroin

Fakten über rezeptpflichtige Medikamente

Wichtig! Der zu beachtende Hinweis und somit Unterschied:

Der Missbrauch rezeptpflichtiger Medikamente kann sogar riskanter sein als der Missbrauch illegal hergestellter Drogen. Durch die hohe Wirksamkeit einiger synthetischer (künstlich hergestellter) Drogen, die als Arzneimittel verschrieben werden, ist auch das Risiko einer Überdosierung hoch.[...] Viele Menschen erkennen nicht, dass die Verteilung oder der Verkauf von rezeptpflichtigen Medikamenten (außer durch einen Arzt oder Apotheker) eine Form von Drogenhandel ist und genau so illegal wie der Verkauf von Heroin oder Kokain, ...[...]

Und die neue Welle, die meint sich mit Chrystal Meth aufputschen zu müssen, na ob die wissen WAS sie da zu sich nehmen? *würg*

Ganz gewöhnliche Pillen wie etwa Erkältungspillen dienen oft als Grundlage für die Herstellung der Droge. Der „Meth-Koch“ extrahiert den Wirkstoff in diesen Pillen, nämlich Pseudoephedrin (eine chemische Substanz, die von dem Stimulans Amphetamin stammt), und kombiniert sie mit Zutaten wie Batteriesäure, Abflussreiniger, Lampenöl und Frostschutzmittel, um die Stärke der Droge zu intensivieren.

Ich selbst nehme auch hin und wieder für eine Weile Rivotril (Clonazepam) als zusätzliches AE, entweder wenn ich umdosiert werde (z.B. bis ein anderes greift), oder es zu einer (meist) zeitlichen Verschlechterung (zum Teil) auch aufgrund äußerer Umstände kommt. Als Notfallmedikament habe ich Tavor Expident (Lorazepam).

Bis Dato hatte ich noch keinerlei Probleme die z.B. mir verordnete Dosis Rivotril nach entsprechender Zeit wieder auszuschleichen. Ein Beispiel dazu: Längste Einnahme - 9 Monate am Stück, 3 x 0,5 mg täglich.

Mein Notfallmedikament betrachte ich so wie es sich "liest".

Wünsche dir natürlich weiterhin alles Gute und freue mich sehr mit dir das du diesen Weg geschafft hast! :-)

Viele Grüße
Chey


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