Krimi und Epilepsie

mezeg, München, Wednesday, 15.10.2014, 11:11 (vor 4323 Tagen) @ huge88

Hallo Huge,

vielen Dank für Deine ausführliche Erklärungen und die Info-Links. Habe alles durchgelesen, zwar nicht alles komplett verstanden aber mit größtem Interesse. Werde mich sowieso wieder in diese Lektüre vertiefen.

Daß Epilepsie Reizbarkeit, Depressionen und sogar Selbstmordgedanken wohl mehr als bei "Normalen" (schreckliches Wort!) verstärken / provozieren kann, war mir bekannt Habe mich nach der Diagnose im Netz durchgewühlt und hier sehr viel gelesen... u.a. von einem gewißen "huge88"...

Daß schwere Epilepsie aber solche akute Störungen verursachen kann, die als Schizophrenie gedeutet werden können - und umgekehrt, ahnte ich nicht. Somit hat ein bretonisches Krimi zu meiner Weiterbildung geführt!

Es zeigt mir aber in aller Deutlichkeit, daß die Autorin sehr gründlich recherchiert. Diese Diagnose "bei diesem Täterprofil kommt sowohl schwere Schizophrenie als Epilesie als Ursache in Frage" hat sie bestimmt nicht selber erfunden, sondern bei Fachleuten abgefragt. Gründlich ist sie also nicht nur für die Beschreibung einer Meeres-Saline und ihre Bewirtschaftung! :-)

Und es freut mich, daß sie diesen Täter nicht der Epilepsie zugeordnet hat! Vielleicht gar gezielt, weil sie als Pädagogin Vorurteile und Aberglauben Epileptikern gegenüber wohl kennt.

mezeg


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