Neuling
Je mehr ich mich als Mutter damit beschäftige desto größer wird die Angast vor den Medikamenten und den Nebenwirkungen.
Blend die möglichen, ich schreib das jetzt ganz bewusst fett, möglichen Nebenwirkungen erst einmal aus. Die Beipackzettel müssen eben alles mögliche auflisten und ergeben bei Antiepileptika eine schrecklich lange Liste mit fürchterlichsten Dingen.
Ich selbst merk bei dem Mittel, mit dem ich jetzt seit Jahren anfallsfrei bin, keine Einzige.
Denk lieber mal an die möglichen Vorteile für Deinen Sohn:
a) Er kann dadurch anfallsfrei werden.
b) Wenn das der Fall ist, braucht er selbst keine Sorgen vor Anfällen mehr zu haben.
c) Wenn das der Fall ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er - z.B. weil er gewisse Aktivitäten nicht mitmachen kann - in der Schule oder so zu einer Art Außenseiter wird (sorry, aber Pubertät ist da nun einmal ein besch. Alter) geringer.
d) Mit entsprechender Anfallsfreiheit sind auch Dinge wie z.B. der Führerschein kein Problem.
e) Wenn das der Fall ist, brauchst Du Dir keine Sorgen mehr um ihn machen.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
gesamter Thread: