Ähnlichkeit zwischen Schlafwandern und Epilepsie?

mezeg, München, Tuesday, 27.10.2015, 11:51 (vor 3946 Tagen) @ huge88


Was ist daran ähnlich wie an der Definition von einem GM? Beim GM kannst Du weder gehen, noch reden - beim "sehen" müsste man definieren, was man unter sehen versteht, weil beim GM man ja die Daten, die über's Auge reinkommen, für gewöhnlich nicht abspeichert und sich auch nicht dran erinnern kann (keine Ahnung, wie das genau beim Schlafwandeln ist).

Bei den 2 GM-Anfällen konnte ich aber "bewußtlos" gehen. Das erste Mal vom Küchentisch weit hinten bis zum Bett, wo ich aufwachte. Das zweite Mal vom Bad aus zum Bett, und nochmals hin und zurück, weil ich später festgestellt habe, daß ich sicher zur Toilette ging, mit einem kurzen Auflammen der Erinnerung. Beide Male ohne Verletzung.

Und im Juli 2 km noch geradelt, obwohl ich plötzlich unfähig war, zu reden und zu denken und mein Verhalten als sonderbar "nicht erreichbar" auffiel. Eine Abzweigung habe ich korrekt genommen dann kurzes gespeichertes Denk-"Aufflammen", mit der Erkenntnis, daß ich zu nah am Rand fuhr, mit Realisierung der Gefahr und Korrektur. Habe dafür eine gespeicherte "Bild-Erinnerung", ich weiß somit sehr präzis, wo es stattfand. Bin selber 1 km später vom Rad abgestiegen, laut Zeugen mit starrem Blick. Gestützt und hingelegt haben sie mich selber, gefallen bin ich nicht.

Oder gilt es als GM erst, wenn ich irgendo irgendwie liege? Mit anschließender Schlafpause von etwa einer Stunde? Was ist dann die Phase davor? Auffällig sonderbar, nicht ansprechbar, starren Blick, keine Erinnerung daran? Gerade davor ist die Erinnerung besonders stark eingebrannt. Weil danach für eine Weile keine Erinnerung mehr eingespeichert wird?

Ist es also nur die Unfähigkeit Erinnerungen zu speichern in einer Vor-GM Phase? Und mir erst den "echten" Teil des GM zu "genehmigen", wenn ich in Sicherheit bin?

Wäre auf jedem Fall beruhigend...

mezeg


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