Ähnlichkeit zwischen Schlafwandern und Epilepsie?

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Wednesday, 28.10.2015, 08:40 (vor 3945 Tagen) @ mezeg

Und im Juli 2 km noch geradelt, obwohl ich plötzlich unfähig war, zu reden und zu denken und mein Verhalten als sonderbar "nicht erreichbar" auffiel. Eine Abzweigung habe ich korrekt genommen dann kurzes gespeichertes Denk-"Aufflammen", mit der Erkenntnis, daß ich zu nah am Rand fuhr, mit Realisierung der Gefahr und Korrektur. Habe dafür eine gespeicherte "Bild-Erinnerung", ich weiß somit sehr präzis, wo es stattfand. Bin selber 1 km später vom Rad abgestiegen, laut Zeugen mit starrem Blick. Gestützt und hingelegt haben sie mich selber, gefallen bin ich nicht.
Oder gilt es als GM erst, wenn ich irgendo irgendwie liege?

Schließe mich Sandytimmy an. Du scheinst da was zu verwechseln.

Das was Du beschreibst, hört sich mehr nach einem komplex-fokalen Anfall an. Da ist das Bewusstsein weitestgehend weg, aber eingeübte Automatismen funktionieren mitunter noch gut.

Ein Grand-Mal-Anfall hingegen ist per Definition ein Anfall mit tonischer und klonischer Komponente, soll heißen ein Anfall, bei dem man Bewusstlos ist, die Muskulator versteift (da ist dann nix mehr mit Fahrrad fahren) und krampft.

Es gibt einige, bei denen ein komplex-fokaler Anfall in einen GM übergeht.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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