Langsamkeit durch Absencen?

Candela, Friday, 17.11.2017, 22:26 (vor 3193 Tagen) @ lyrella

Hallo lyrella,

danke für deine Antwort. :-)

Was du beschreibst, ist eigentlich typisch für Absencen. Ich habe gelesen, dass sich diese Form der Epilepsie häufig durch Flüchtigkeitsfehler beim Schreiben bemerkbar macht. Also, dass man falsche Buchstaben schreibt, Buchstaben oder Teile von einem Satz auslässt.
Mich wundert, dass ich das bei mir nie so richtig feststellen konnte.
Gerade in meiner Schulzeit habe ich mich nur dann verschrieben, wenn ich besonders bemüht war, keinen Fehler zu machen. Ansonsten machte ich wenig Flüchtigkeitsfehler.

Erst jetzt, wo ich etwas älter bin, merke ich, dass meine Konzentrationsfähigkeit stark nachlässt. Das fällt mir besonders bei monotoner Arbeit sehr auf, z.B. wenn ich Zahlenkolonnen in den Computer eingeben muss. Nach maximal zwei Stunden mache ich die ersten Fehler.

Die Langsamkeit ist wirklich ein großes Handicap. Damit habe ich gerade Kollegen schon oft zu Weißglut getrieben, während man das im Privatleben meistens ein bisschen lockerer gesehen hat.
Vielleicht liegt ja bei mir auch eine Hirnschädigung vor, wie der Psychiater nach dem EEG vermutet hat. Doch er hat auch davon gesprochen, dass man dann beim MRT etwas erkennen müsste. Zum MRT bin ich überwiesen worden, nachdem ich die Diagnose Epilepsie bekommen hatte. Da war aber alles unauffällig.

Ein Arzt hat mir mal gesagt, ich solle mir nicht so einen Kopf machen. Es gebe halt Menschen, die schnell sind und andere sind halt langsamer. Nur wenn es so extrem ist, ist es halt schwer.

Liebe Grüße,
Candela


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