Unsicher, wegen der Diagnose

Pimkie17, Saturday, 15.02.2020, 23:48 (vor 2373 Tagen) @ Soulsearcher25

Hallo,

erstmal möchte ich Dir, sagen das es mir leid tut das du die Diagnose "Epilepsie" erhalten hast.

Dein Text, könnte "fast" 1 zu 1 von mir stammen, auch ich zweifele nach wie vor an der Diagnose "Epilepsie".

Ich war allerdings schon in einer Epilepsieklinik, dort war man in meinem Fall so "Freundlich" und hat die "Epilepsie" auch noch bestätigt.

Ich persönlich würde in jedem Fall noch eine 2te Meinung einholen, ich zb. habe mir meine "Epilepsie" von 11 Neurologin/en bestätigen lassen müssen, ich komme mit der Diagnose "Epilepsie" bis heute noch nicht zurecht.

Auch habe ich ein Fahrverbot bekommen, worüber ich mich heute noch Dumm und Dämlich ärgere.

Bitte orientiere dich nicht an mich, ich bin keine Vorbildfunktion was die Krankheit "Epilepsie" angeht und würde mich im Hier und Jetzt auch gegen eine Klinik entscheiden, was ich gerade ganz aktuell getan habe.

Aber, dennoch würde ich Dir empfehlen wenn du wirklich eine fundierte Diagnostik haben magst in ein Epizentrum /Klinik zu gehen, vermutlich wird dort dann ein Langzeit EEG gemacht, was heißt zwischen 24 Std. - ??? Bewegungseinbußen zu tolerieren, allerdings habe ich das auch überlebt und fand das im Gegensatz zur Diagnose nicht so schlimm.

Dort sitzen Epileptologen und sind jeden Tag mit dem Krankheitsbild einer Epilepsie befasst und können das somit viel besser einschätzen als ein(e) Neurologin/e die neben Epilepsie noch weitere Krankheitsbilder behandelt, ich wäre auch mit einer normalen Neurologischen Station (sehr vorsichtig) denn auch da bin !ich! Der Meinung das diese sich nicht eignet für eine Diagnose, sondern auch die behandeln verschiedene Neurologische Erkrankungen und sind somit nur Bedingt mit EpilepsiePatienten vertraut.

Deswegen meine Empfehlung des Epilepsiezentrum's / Klinik, klar es ist keine Garantie das du dort bessere Nachrichten erhalten tust aber dort kannst du dir dann doch recht sicher sein das die Diagnose "Hand und Fuß" hat.

Ich kann sogut nachvollziehen, wie es Dir wohl geht (ich habe die Diagnose "Epilepsie" im Jahr 2016 bekommen) und ich komme heute noch nicht damit zurecht. Mein Fahrverbot nervt mich ungemein, dieses Medikamente nehmen (ich nehme übrigens auch Lamotrigin 400mg).

Ich wünsche Dir ganz ganz viel Stärke für die kommende Zeit.

Grüße


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