Unsicher, wegen der Diagnose

Ahorn, Wednesday, 19.02.2020, 13:02 (vor 2369 Tagen) @ Soulsearcher25

Danke für deinen Text. Ganz ähnlich geht es mir auch. Das ist sehr gut beschrieben.

Ich bin in einer ähnlichen Situation. Ich hatte vor drei Jahren eine kurze Absence und da mir das keine Ruhe gelassen hat, bin ich irgendwann zum EEG zur Neurologin gegangen. Sie hat gesagt, dass EEG sieht schrecklich aus und sie hat die Diagnose Epilepsie gestellt. Und ich muss auch Lamotrigin nehmen, was ich wirklich richtig schlimm finde. Wenn ich mal eine einzige Tablette vergesse bekomme ich sofort riesige Eiterbeulen auf der Haut. Zwei darauffolgende EEG's bestätigten die Diagnose. Eine Zweitmeinung bei einem anderen Neurolgen ergab allerdings, dass alles in Ordnung wäre und dass ich die Medikamente absetzen kann. Das Herunterfahren der Medikamente ergab wieder schlimmste Hautprobleme. Dieser Neurolge sagte jedenfalls, jeder kann einmal einen Anfall oder eine Absence in seinem Leben haben, ohne dass gleich die Diagnose Epilepsie gestellt werden muss. Die Medikamente nehme ich jetzt in sehr geringer Dosierung weiter.

Die Absence vor drei Jahren blieb die einzige, zum Glück. Allerdings habe ich auch diesen Nebel im Kopf, dieses Gefühl teilweise völlig abwesend zu sein, immer verträumt zu wirken und seit neuestem leider auch schwerste Konzentrationsstörungen bei der Arbeit.

Also habe ich schon irgendetwas und du sicher auch! Ist es Epilepsie? Ich weiß es auch nicht. Was könnte es denn sonst sein? Hast du eine Idee?


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