Plötzlich hat die Freundin Epilepsie - 2-3 Anfälle pro Woche

Anton @, Samstag, 26.03.2022, 17:45 (vor 56 Tagen) @ AnnDom
bearbeitet von Anton, Samstag, 26.03.2022, 17:50

Hallo und herzlich willkommen bei uns im Forum,

ich gehe davon aus, dass dir bekannt ist, dass auch in diesem Forum, wie in allen anderen medizinischen Foren, sich nur Patienten austauschen, also wir sind in der Lage, unsere Erfahrungen weiterzugeben, mehr aber auch nicht. Medizinischen Rat dürfen nur Ärzte erteilen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, als ich an Epilepsie erkrankte, dass es anfangs ein Prozess des Ausprobierens war. Ganz wichtig dabei: Patient und Arzt müssen zusammenarbeiten. Das bedeutet, als Patient sollte man jedes noch so kleine Ereignis, das vom Normalgesundheitszustand abweicht, dokumentieren. Für den Epilepsiekranken bedeutet das in erster Linie, dass er einen Anfallskalender führt, dass er die Anfälle von Dritten beobachten lässt, damit diese schildern können, wie der Ablauf ist.

Gerade bei Wirkstoffen gegen Epilepsie ist Therapietreue, die Compliance, ein sehr wichtiges Thema. Du kannst noch so hohe Dosen Tabletten nehmen, wenn sie nicht regelmäßig genommen werden, ist alles für die Katz. Wichtig ist eine solide Lebensweise, ausreichend Schlaf, möglichst ohne Nikotin, auf keinen Fall Alkohol.

Was Du im Moment machen könntest? Ich würde sagen, um einen zeitnahen Termin beim Neurologen bitten und die Angelegenheit schildern, damit er entscheiden kann, wie es weitergehen könnte. Bei den Ereignissen würde ich auf die Notwendigkeit einer raschen Vorstellung beim Arzt hinweisen. Sollte das nicht hilfreich sein, auch woanders noch eines Termines wegen anfragen. Ich wünsche viel Erfolg!

Gute Grüße
Anton

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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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