Austausch Angehörige/Frage zu Dosiserhöhung Antiepileptika

Isa44, Samstag, 29.10.2022, 11:24 (vor 32 Tagen) @ Anton

Hallo Anton,
danke für deine Anwort. Natürlich hätte mein Mann nicht einfach selbst an seiner Medikation etwas verändert. Er hat es nun in Absprache mit dem Neurologen gemacht und bislang geht es ihm gut damit. Seitdem geht es mir auch wieder besser. Hoffenlich hält der Zustand so etwas an.
Viele Grüße! Isa

Hallo Isa,
zunächst einmal mein Rat. Selbst, ohne das Wissen eines Neurologen, solltet ihr die Medikation nicht verändern. Es müsste doch ein Leichtes sein, mit dem Neurologen zu telefonieren. Was viele nicht wissen, die meisten Neurologen habe eine sogenannte Telefonsprechstunde, die oft so zwischen 12 Uhr und 13 Uhr liegt. Sie dient ausschließlich seinen in Behandlung befindlichen Patienten, wenn diese kurze Fragen haben.

Ich bin auch Patient, so kann ich nur aus meinem Erleben berichten, oder hin und wieder auch von dem, was ich gehört habe. Ich kenne eine ganze Reihe Patienten, die lange Zeit Levetiracetam genommen haben und damit nicht zurechtgekommen sind. Zu Levetiracetam gibt es seit einigen Jahren ein Nachfolgepräparat mit dem Namen Brivaracetam. Ich habe bisher nur Gutes von dieses Medikament gehört. Vielleicht solltet ihr den Neurologen mal auf die Möglichkeit einer Veränderung ansprechen.

Zur Selbsthilfegruppe Darmstadt. Ich glaube, jemanden zu kennen, der dort aktiv ist. Von dieser Gruppe habe ich nur Gutes gehört, so gibt es unter den Mitgliedern einen enormen Zusammenhalt und es sind viele erfahrene Patienten dort, die auch von sich berichten können. Ich wünsche euch viel Erfolg.

Viele Grüße
Anton


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