Umstellung Lamotrigin von 1A auf Heumann

Anton @, Freitag, 09.12.2022, 09:11 (vor 61 Tagen) @ Chris2149

Hallo Chris,

Medikamente gegen Epilepsie lasse ich mir grundsätzlich nur vom Neurologen verordnen. Und dabei gehe ich davon aus, dass er mir vertraut, wenn ich ihm sage, dass ich so und so viele Medikamente benötige. Ich bestimme, wie viele Packungen verordnen werden. Mein Neurologe geht sogar noch ein Stück weiter und sagt: „Nehmen Sie lieber eine Packung mehr, dann haben Sie Vorrat, denn die Pillen werden nicht schlecht.“

Die Einnahme der Tabletten habe ich sehr gut organisiert. Ohne da jetzt auf Einzelheiten einzugehen, kann ich aber sagen, dass ich mindestens immer 50 Tagesdosen abgepackt in kleinen Döschen liegen habe, die nicht zum Bestand gehören, sondern statistisch schon verbraucht sind. Dazu gehört, dass man Medikamente nicht aus der Blisterpackung einnimmt, denn wer das macht, dem unterlaufen Fehler bei der Einnahme.

Es muss sich jeder sein eigenes Ordnungssystem aussuchen, um wirklich therapietreu zu sein. Warum habe ich immer einen großen Vorrat? Wie es ist, wenn der Vorrat ausgeht, siehst im Augenblick Du. Es gibt Ärger, Lauferei, schlimmstenfalls neue Anfälle. Sicherheit ist ein hohes Gut. Der Arzt und Psychologe Abraham Maslow hat in seiner Bedürfnishierarchie die fünf wichtigsten Bedürfnisse des Menschen notiert. „Sicherheit“ steht da an zweiter Stelle gleich nach den existenziellen Bedürfnissen.

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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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