ich weiß nicht mehr weiter

Timo, Friday, 29.12.2023, 09:50 (vor 960 Tagen) @ frau_petra

Hallo,
1) unbedingt informieren – Internet, ärztl. Beratung, Seminar "Moses-Epilepsieschulung"... Aufklärung nimmt die Angst und erklärt notwendige Maßnahmen
2) Empfehlung: Klinikaufenthalt in einem Epilepsiezentrum (Fachklinik) => Diagnostik => geeignete Therapie (meist Medikamentös) => Einstellung auf optimalen Wirkstoff in optimaler Dosis => Nebenwirkungen beobachten, evtl. Medikamentenumstellung
3) große Vorteile von Epilepsiezentren: Fachkliniken mit hochqualifiziertem, erfahrenem Personal und Ausstattung (z.B. Videoüberwachung, auch nachts)
4) Medikamenteneinstellung stationär: Jeder verstoffwechselt Wirkstoffe anders => Blutspiegel muss im therapeutisch wirksamen Bereich sein (häufige Laborkontrolle); Fachkliniken bieten gute Beratung an; auf Unverträglichkeiten/inakzeptable Nebenwirkungen kann schnell reagiert werden.
5) Mit Medikamententherapie führen die meisten Epileptiker ein normales Leben mit wenig Einshränkungen, sind anfallsfrei.
6) Wie gesagt gibt's für jeden Wirkstoff eine therapeutisch wirksame Konzentration im Blut – zu viel ist nicht gut, zu wenig auch nicht => Entweder nimmt man Medikamente regelmäßig oder gar nicht – logisch bei einer chronischen Erkrankung.
7) Wesensveränderungen wie Aggressivität können tatsächlich (inakzeptable) Nebenwirkungen sein => stationärer Klinikaufenthalt zur Klärung
8) Behandlungschancen stehen gut, aber es muss die richtige Therapie sein. => Aufenthalt in einem Epilepsiezentrum für 3-5 Wo. einplanen.

Sorry, das ist der einzige Weg – Ich habe seit 30J. einige "Irrwege" hinter mir...


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