Umstellung von Vimpat auf Lacosamid

malou, Sunday, 23.03.2025, 22:01 (vor 509 Tagen) @ ChrisB.

Das stimmt nicht! Der verordnende Neurologe hat zu entscheiden, welches Medikament Du nimmst. Und wenn er Lacosamid vom Hersteller UCB verordnet und das auto idem durchkreuzt, dann zahlst Du die gesetzliche Zuzahlung, aber nicht für das Medikament.


Was stimmt nicht ?
Meine Krankenkasse hat mir mehrfach erklärt, dass, wenn aut idem angekreuzt wird, ich aufgrund der Neuregelung der Rabattverträge für dass Original Vimpat nun Mehrkosten von mehreren hundert Euro zu bezahlen habe.
Um ein Kostengünstiges Generika zu bekommen, muss da nichts mehr angekreuzt werden.
Die wollen uns nur ver********n.


@Hagebutte25
Die Kassen dürfen im Rahmen von Einzelfallentscheidungen aber dennoch auch weiterhin das Original von UCB bezahlen. Dafür müsste dein Neurologe Dir aber attestieren, warum eine Umstellung auf ein Generika nicht gemacht werden dürfte (langjährige Anfallsfreiheit, Gefahr von Anfällen und damit verbunden Verlust der Kraftfahrteignung und Jobverlust). Es kann auch helfen, wenn man der Krankenkasse klar macht, dass eine Umstellung aufgrund der Anfallsgefahr nur im Rahmen einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthaltes möglich ist. Das kostet der Kasse wahrscheinlich mehr.

<hallo
Ich habs versucht der Krankenkasse klar zu machen daß ein Herstellerwechsel bei Epileptikern gefährlich sein kann. Es war denen egal es geht denen nur um die Kosten. Da hat ein Büromitarbeiter über die Gesundheit entschieden.
Wäre es zu Komplikationen beim Medikamentenwechsel gekommen hätte ich die Krankenkasse zur Rechenschaft gezogen.

Wir haben beim Herstellerwechsel von Vimpat auf Lacosamid darauf geachtet, daß das neue Medikament genau die gleiche Zusammensetzung hat.
vg


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