Müdigkeit ankämpfen und Anfälle

lyrella, Sunday, 13.07.2025, 20:30 (vor 397 Tagen) @ Paul aus Bayern

Hallo Paul,

Das mit deiner Frau tut mir so leid… Das ist für euch beide ja eine doppelte Sorge und Belastung mit Kleinkind, den Strapazen rundherum und den Anfällen… dann hoffe ich dass deiner Frau bald geholfen werden kann!
Bezüglich der nächtlichen Anfälle hieß es bis jetzt immer entweder schlafwandeln (das sei aber ungewöhnlich da ich mich ja erinnere und wach bin, nurceben nicht Herr über mich selbst in dem Moment) oder ich würde „nur Träumen“ (was es definitiv nicht ist). Bzgl der Absenceartigen Anfälle (so wurde es bis dato notgedrungen genannt) konnte man mir auch bis jetzt nichts sagen… Ich bin gespannt auf den Termin in ein paar Monaten!
Bezüglich der Anfälle deiner Frau die gleich wie meine sind (Brummen, Arme stecken etc.): ist sie dabei teilweise bei Bewusstsein? Sprich hört sie trotzdem und sieht derweil nichts oder nur verschwommen?
Ich finde es interessant das es genauso aussieht bei ihr und mir…

Ich wünsche euch viel Kraft und dem Kleinen Zwerg alles Liebe!
Viele Grüße


Hallo lyrella,


Ich kann dir deine direkte Frage nicht beantworten, aber:
Meine Frau hatte in den letzten Wochen drei Anfälle aus dem Schlaf heraus und wurde ohne tatsächlich Befund diagnostiziert. Es gibt schlafbezogene Epilepsie, wie mir inzwischen gesagt wurde. Oftmals treten die Anfälle dann beim einschlafen wohl auf, ich würde das was du beschreibst so interpretieren, oder? Müdigkeit ist ja einer häufigsten Trigger wenn ich richtig informiert bin.
Wir haben einen vier Monate alten Sohn und uns ist auch aufgefallen, dass die Anfälle immer nahe am wieder einsetzenden Zyklus sind, dazu das abstillen etc.
Zudem hat sie seit jeher niedrigen Blutdruck und seit sie wegen der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufgehört hat, Schwindelattacken.

Leider werden in der Klinik in unserem Einzugsbereich nur zu Bürozeiten entsprechende Untersuchungen durchgeführt und ihre Anfälle waren stets nachts und am Wochenende. Unser Einwand hinsichtlich eines Zusammenhangs zum Hormonhaushalt oder dem niedrigen Blutdruck, wurde vom Herrn Dr Professor als Unsinn abgetan. Auf mein Drängen hin, hat Ihr Gynäkologe so schnell wie möglich nach dem letzten Anfall ihren Hormonstatus überprüft, auch mit dem Hinweis, dass ein Zusammenhang Blödsinn ist. Gestern hat meine Frau den Befund erfragen wollen und ihr wurde gesagt, es gäbe eine Auffälligkeit die der Arzt aber selber mit ihr besprechen möchte, er würde zurück rufen. Hat er natürlich nicht, daher kann ich dir noch nichts weiter dazu sagen.
Inzwischen konnte ich sie Ende des Monats in einem Epilepsie Zentrum zumindest in der ambulanten Sprechstunde unterbringen. Der dortige Professor hat uns mitteilen lassen, dass er uns gerne kennenlernen möchte, da er Interesse an unserem Fall hat und entgegen seiner Kollegen durchaus einen Zusammenhang zur Schwangerschaft/Hormonen in Betracht zieht.
Auch klingen deine Beschreibungen mit Brummgeräusch, Kopf in den Nacken, anspannen der Arme nach dem, was ich bei meiner Frau beobachten musste. Ich vermute aber fast, dass das Anfallsbild eben typisch ist.

Lange Rede kurzer Sinn, vllt ist ein Denkanstoß für dich dabei, was du noch machen könntest. Lass dich nicht abwimmeln, ohne mein Generve hätte meine Frau die Diagnose kommentarlos hingenommen, ich möchte aber die Ursache wissen, weil ich meine, dass dies für die Therapie wichtig ist und nicht nur unterdrückende Medikamente ohne jeden Sinn zu schlucken.

Alles Gute dir, ich drück dir die Daumen

Guten Abend zusammen,

Gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen „Gegen Müdigkeit ankämpfen wollen“ und daraufhin Anfällen?
Ich bin ansonsten snfallsfrei, jedoch löst sowohl die Zeit um den Zyklus als auch besagtes ankämpfen gegen Müdigkeit Anfälle aus (im Fall der Müdigkeitsgeschichte sind es absenceartige Anfälle). Vor ein paar Tagen saß ich entspannt auf dem Sofa, wurde irgendwann müde aber wollte den Beitrag sehen und konzentrierete mich.

Dann weiß ich nur wie meine Mama mich fragte wie ich das gezeigte Thema fände. Ich war kurz verwirrt, wusste kurz nicht wo ich war, was los ist und was das für ein Beitrag ist. Da war ein Riesen Zeitsprung.

Kurze Zeit später wieder, nur kürzer: plötzlich sah ich nichts mehr, hörte dumpfer und spürte wie mein Kopf langsam nach hinten ging und die Arme sich anspannten. Zudem machte ich einen kurzen „gepressten Brummlaut“. (Da fragt Mama immer ob ich schnarche).
Nach Sekunden ist es wieder vorbei.
Ich hatte besagtes schon früher in der Grundschule (mit Leistungsknick), komischen Stürzen ohne erinnern. dann war Jahre Pause bis es in der Ausbildung wieder losging und seither oft wiederkommt.
Termin beim Neuro ist im September.

Könnte mir trotzdem jemand etwas dazu sagen was Müdigkeit ankämpfen und Anfälle betrifft?

Danke euch!


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