Wetterempfindlichkeit & Wetteränderung

Neubeginn69, Zwickau / Sachsen, Wednesday, 16.07.2025, 12:23 (vor 395 Tagen) @ Neubeginn69

Hallo und guten Tag,

tut mir leid, dass es dir nicht gutgeht, ich fühle mit dir. Wir haben ja schon geschrieben und dir ist bekannt, dass ich kein Arzt bin. Aufgrund eigener Erfahrung würde ich sagen, du hast eine „ungünstige“ Epilepsie. Erstens weil es fokale Anfälle sind, die medikamentös schlechter zu behandeln sind als generalisierte Anfälle, der zweite Knackpunkt ist, dass es auf der linken Seite ist. Ich weiß nicht, wann Du das letzte Mal nach einer zweiten OP gefragt hast.

So wie Du deinen Zustand nach dem letzten Anfall geschildert hast, ist es meiner Sicht derzeit unverantwortlich, einfach die Medikamente wegzulassen. Das könnte dann auch leicht mal im Status Epilepticus, schlimmstenfalls mit einem SUDEP enden. Lässt sich an der Mediation nicht noch was drehen? Vorhandene Tabletten werden von Zeit zu Zeit verändert, es entstehen dann sogenannte Derivate, bei denen man die Erfahrungen mit dem Vorgänger eingebracht hat.

Auf der anderen Seite muss ich sagen, wenn dich die Medikamente derart einschränken, sollte auch jeden Fall eine mit dem Neurologenteam eines Zentrums eine Änderung vorgenommen werden.

Was ich in solchen trostlosen Zeiten allerdings schon gemacht habe, ist, dass ich die verordnete Menge stufenweise etwas reduziert oder erhöht habe. Parallel dazu habe ich dann einen Anfallskalender geführt und auch geschrieben, wie ich mich gesundheitlich dabei gefühlt habe. Anschließend habe ich dann diesen Vorgang mit den Unterlagen dazu dem Neurologen geschildert und ihn gefragt, ob es richtig war.

Das Wetter ist derzeit für alle eine Belastung. Ich würde gut auf mich aufpassen und die Gesundheit an solchen Tagen noch mehr in den Vordergrund stellen. Ich wünsche gute Besserung!

Viele Grüße
Anton

Hallo Anton. Ich danke dir für deine ausführliche Antwort. Jedenfalls werde ich im kommenden Monat den Arzt, wo ich direkt auch ambulannt behandelt werde den Arzt ansprechen. Jetzt habe ich auch nach den Arztberichten, wo ich schon stätionär mit den Medikamenten mehrmals umgestellt wurde herraus gefunden, das ich das jetzige Medikament (Lacosamit) sschon mal hatte. Damals wurde unter den Namen Vimpat geführt und hatte damals auch die gleichen Nebenwirkungen und extremen Anfälle noch dazu. Dies war damal vor der OP mit exta Untersuchungen ect.

Jedenfalls den Oberarzt werde ich darauf ansprechen. Vieleicht auch um die Reduzierung der Medikamente

Grüße aus Sachsen


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