Re: angst

"Leben mit Epilepsie" ⌂ @, Thursday, 22.03.2007, 04:15 (vor 7092 Tagen) @ barbara

Hallo Barbara,

anscheinend hat dir Marions Antwort nicht gefallen, aber ich bin der gleichen Meinung wie Marion.
Ein Psychotherapeut hat Psychologie studiert und eine mehrjährige qualifizierte Ausbildung gemacht.
Psychotherapeuten können dir bei deiner Angst helfen
Deine Angst wird hervorgerufen durch "plötzlich Epilepsie zu haben".
Da Ärzte meist nicht genügend aufklären, sondern sehr oft Beruhigungstabletten verschreiben, wird deine Angst nicht kleiner.
Deine Angst ist wahrscheinlich diffus,
(http://de.wikipedia.org/wiki/Diffus)
da du dich einer Ohnmacht ausgesetzt siehst und für den Moment auch vieles über Epilepsie wissen willst.
Unwissenheit vergrößert die Angst.
Es gibt bestimmt in deiner Nähe Epilepsie-SHG's, diese helfen dir, weil du dort Gespräche über deine Krankheit führen kannst.
Außerdem wirst du aufgeklärt über Epilepsie, wirst feststellen wieviele Gesichter Epilepsie hat.
Dies baut schon Angst ab, man brauch jemanden zum sprechen, aber der versteht, was Epilepsie ist und bedeutet.
Deshalb mein Rat erst SHG und wenn deine Angst nicht kleiner wird solltest du professionelle Hilfe von einem Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.
Psychotherapeuten werden von der Krankenkasse bezahlt. Dein Neurologe kann dich sogar überweisen, er sollte wissen welcher Psychotherapeut gut für dich ist.
Ansonsten mußt du dir eine Liste von deiner Krankenkasse geben lassen, auf der stehen alle Psychotherapeuten, die die Kasse bezahlt. Nur weißt du dann nicht wer was macht und wie gut er ist.
Epilepsie-SHG's findest du hier
http://www.epilepsie-online.de/daten/ne3.php
http://www.epilepsie-online.de/daten/ne4.php
oder frag deine KK oder Gesundheitsamt

Psychokinesiologie sind teuer bezahlte Gespräche und werden nicht immer von psychologisch geschulten Leuten durchgeführt,
manche nennen sich "Dipl.-Lebensberater" diesen Beruf gibt es nicht und ist frei erfunden.

http://www.naturheilpraxis-am-wald.de/psychokinesiologie-farbpunktur-erfahrungsbericht-monika-henschke.html

Wann setzte ich die Psychokinesiologie ein ?

Der Patient kommt z. B. mit einem somatischen oder einem psychischen Problem, einer Blockade, einem Konflikt, einer Allergie oder anderer Befindlichkeitsstörungen zu mir. Ich sehe meine therapeutische Aufgabe darin, den Ursprung dieser Problematik herauszufinden und dort anzusetzen.

ALSO IMMER ???

Heilpraktiker haben im seelischen Bereich Nichts zu suchen, wenn sie keine qualifizierte psychotherapeutische Aus/Weiterbilding haben, und die Behandlung nicht von der Krankenkasse bezahlt wird.

lg Ragnar


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