angst-epilepsie-sanfte manuelle therapie

Christina ⌂ @, Monday, 02.04.2007, 22:29 (vor 7081 Tagen) @ barbara

Hallo Dirk,
vielleicht magst du mal bei dem Margarethen-Verlag anrufen und deine Thematik schildern, möglicherweise kann dir die SMT bei deiner Epi-Form helfen. Es gibt dort eine Therapeuten-Liste, Ärzte und Heilpraktiker (wie überall gibt es auch da solche und solche), Ärzte vielleicht auch in deiner Region.
Herzliche Grüße
Christina

[zitat=Dirk]Hallo

Auch gegen Angst gibt es recht einfache Methoden wie z.b. das Johanneskraut. Es kommt natürlich drauf an wie stark es ist.

Bei uns gibt es keine SHG`s, psychologische Beratungsstellen vielleicht in der Stadt. Übrigens geht ein Mann aus dem Dorf nicht dahin, zumindest nicht offiziell. Auch von meiner Epi wissen nur Familie und die engsten Vertrauten. Offiziell war ich wegen Bandscheiben auf der Neuro. Mit psychologischer Hilfe konnte ich den Führerschein halten, aus epileptischen Anfällen mach einfach psychogene. Bei uns in Österreich ist das Gesetz etwas anders. Bei psychogenen Anfällen hast meist keine Probleme, bei Epi ist der Schein futsch. Da hab ich auch einen Psychologen kennen gelernt der was taugte, 2 Monate danach war das Fahrverbot aufgehoben, den Schein hab ich unbefristet. Kontakt hab ich heute noch.

Den Pfusch beim Herz hab ich auch Psychologen zu verdanken. Da wurden mir irgendwelche sinnlosen Medis verschrieben und an irgendwelchen psychischen Erkrankungen rumgepfuscht die nicht existierten. Als die Herzerkrankung entdeckt wurde war es zu spät, das Reizleitungszentrum schon kaputt. Diagnostiziert hats übrigens unser alter Bauerndoktor in 5 Minuten was die großen Schulmediziner in 2 Jahren nicht zu Stande gebracht haben.

Nach unseren Gesetzen hat man mit Epi die Arschkarte gezogen, kein Führerschein, keine Strahlenschutzausbildung,... Wenn du Diabetes oder psychogene Anfälle hast ist das egal. Auch die Kreislaufsynkopen haben keinen interressiert. Der Kollege mit seinem Alkoholproblem hat den Führerschein auch unbefristet. Ich hab weniger Angst vor dem Zusammenklappen oder Hinfallen sondern vor einer offiziellen Epidiagnose weil man dann unten durch ist. Solange ich mich wehren kann ist der Kreislauf eine gute Ausrede weil keiner nach Epüi sucht oder ein EEG macht. Nur bei den großen GM-Anfällen bin ich wehrlos, es wär eine Katastrophe wenn es in der Öffentlichkeit passiert. In Südtirol hatte ich Glück, dort hatte ich zwar die Diagnose GM-Epilepsie doch konnten die nichts machen weil ich erstens Österreicher bin und zweitens die Diagnose dank Tricks vom Tisch gewischt wurde. Epilepsie hätt ja auch im Strahlenschutz Auswirkungen nicht nur für den Führerschein oder sonstige Aktivitäten. Wegen eines einzigen GM-Anfalls könnt ich alles verlieren. Unsere Gesetze sind zwar in vielen Dingen zu hinterfragen aber mit Epi hast du einfach das blödeste erwischt. Gerade das ist meineAngst das man es irgendwann doch nachweisen kann und dann steh ich vor dem Nichts wegen so einem Mist. 23 Jahre konnt ich es geheimhalten, mit Medis hab ich mich selbst behandelt und es hat bestens funktioniert. So sollte es bleiben und ich will mir von Neurologen nicht reinpfuschen lassen.

Grüße Dirk[/zitat]


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