Re: freund einer operierten

freund8 @, Friday, 12.10.2007, 01:28 (vor 6888 Tagen) @ freund8

[zitat=Brigitta]Hallöchen,

ich wollte auch mal über meine Erfahrungen reden (dir erzählen).

Ich wurde ebenfalls am rechten Schläffenlappen operiert und wurde ebenfalls was entfernt. Das war 2004 und bin zum Glück immernoch anfallsfrei.
Das mit der Psyche ist leider der Nachteil an der OP. Ich hatte langer Zeit Depressionen, wogegen ich heute noch z.T. kämpfen muß und Medis nimm. Bin aber froh, daß ich anfallsfrei bin. Das ist aber auch normal, daß man mit der Psyche zu kämpfen hat wenn auf der rechten Seite was gemacht wird, das ist nämlich die Gefühlsseite (lt. meinem Neurologen).
Ich habe mich ebenfalls um 180 Grad verändert, sagen auch die anderen! Zum Positiven, war davor voll das Gegenteil.

Du mußt mit ihr Geduld haben! Das dauert sehr sehr lange bis sie wieder die "Alte" ist. Und jetzt wieder lernt ohne Anfälle zu leben. Das ist eine große Umstellung.
Bei mir war das genau das Gegenteil von ihr, ich war froh wenn ich keinem zu Last gefallen wäre, obwohl es kein Grund gab und alleine fiel mir die Decke auf dem Kopf und hab nur die Decke angestarrt und geweint. Das war das schlimmste an der OP, die OP war ein Klacks dagegen glaubs mir.
Und ich bzw. die anderen konnten mir net helfen, da mußte ich selber durch. Die waren zwar alle für mich da, genauso wie mein Freund/mittlerweile Mann!!! Muß ich ihn nur bewundern. War auch net einfach für ihn. Egal was er gemacht hatte war im nächsten Moment für mich wieder net ok, oder ich wollte was anderes machen als vor paar Minuten gesagt usw.(depris)
Ich lag auch öfter in seinem Arm und habe geweint ohne Grund.
Ich wüßte aber garnet, was ich ohne ihn gemacht hätte.

Ich kann nur sagen du mußt Geduld haben mit ihr, sie macht das net mit Absicht! Und bestimmt net wegen einem Anderen Mann.
Das dauert alles seine Zeit, und manchmal auch Jahre.

Was sagt denn der Neurologe dazu?

LG

Brigitta

PS: wenn du noch Fragen hast kannst dich auch gerne bei mir persönlich melden! (traumgirl198@yahoo.de)


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hallo britta,

vielen dank für deine antwort.

die neurologin hat gesagt, dass das normal ist nach einer gehirn-o.p. (das gespäch mit der neurolog. ist jetzt schon länger her). das war mir mittlerweile auch schon bewusst. so wirklich nützliche ratschläge hat sie ihr aber nicht gegeben. außer der info, dass alles zeit braucht. aber es sind doch schon 1,5 jahre vergangen und ich glaube nicht, dass ich ungeduldig bin, sondern einfach nur einen menschen vermisse, der so nicht mehr existiert, wie ich ihn früher kannte. ich weiß es einfach nicht..................

das problem ist, dass sie sagt, sie könne nichts weiteres machen, als einfach nur zu warten. da denke ich nach 1,5 jahren anders. psychologisch hat sie zwar schon vieles versucht, aber es muss doch einen weg geben, das körperliche normal menschliche verlangen nach nähe in einer partnerschaft irgendwie wieder zu fördern, oder lieg ich da komplett falsch? na ja, werde sie bei unserem nächsten treffen auch nochmal fragen, ob der gang bzw. das gespräch mit dem "neuen und professionelleren" neurologen nicht nochmal eine wichtige option ist.

vielleicht kannst du mir ja noch den ein oder anderen tipp geben.

ich danke dir für deine kostbare aufmerksamkeit.


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