Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung
Hallo Daniel,
wenn Eltern ihre Kinder bei der Polizei anzeigen, ist das ein Zeichen von Hilflosigkeit. Wenn Du über lange Zeit ein Antidepressivum genommen hast, müßte dem doch etwas Fürchterliches vorausgegangen sein, welches dich in die Depression gebracht haben könnte. Die Theorie mit dem Abusus ist so wie Du alles schilderst, reine Spekulation des Neurologen.
Warum solltest Du dem Amtsarzt von dem Anfall nichts erzählen. Ein Anfall ist noch keine Epilepsie, und selbst eine Epilepsie führt nicht dazu, dass man zum Amtsarzt bestellt wird. Wenn Du dir nichts zu Schulden kommen lassen hast, brauchst Du vor dem Amtsarzt überhaupt keine Angst zu haben. Sollte dem nicht so sein, auch nicht. Diese Untersuchung beim Amtsarzt dürfte für dich kein Problem sein. Der Arzt will sich nur ein Bild von dir machen, ob Du alleine zurecht kommst, wie Du Dein Leben meisterst will er wissen, was Du so machst, privat und beruflich, welche Interessen Du hast, ob Du Dein Zimmer oder Deine Wohnung bewirtschaften kannst. So wie Du hier schreibst, scheinst Du ja ein vernünftiger Mensch zu sein, der sich vor einem Besuch dort nicht zu fürchten hat. Am besten ziehst Du dir ordentliche Sachen an, sagst nur etwas, wenn Du gefragt wirst, gibst ordentliche Antworten und sagst, dass es dir bis auf diesen einen Anfall ganz gut geht. Davor drücken geht allerdings nicht, sonst wirst Du vorgeführt.
Wenn jetzt Dein Hauptproblem die Epilepsie sein sollte, gehörst Du danach zu einem Facharzt für Epilepsie. Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück beim Doktor.
Herzliche Grüße
Anton
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Daniel,
25.02.2008, 12:38
- Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung - tine, 25.02.2008, 13:05
- Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung - Anton, 25.02.2008, 21:11
- Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung - Brigitta, 25.02.2008, 23:33
- Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung - Zeckolino, 06.03.2008, 12:15