Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung
[zitat=Brigitta]Hallöchen,
so wie ich das verstehen müßen die das melden, daß du einen Anfall oder was auch immer das war hattest und dadurch evtl. nicht geeignet bist zum Fahrzeugführen.
Ich nehme auch Antidepressiva aber deswegen darf ich fahren.
Mir wurde früher mein Führerschein weggenommen auch durch einen Anfall (hab ein Auto gestreift) und (blöder weise) sinnvoller Weise das angegeben.
Mußte dann Jahr drauf mein Führerschein abgeben. Letztes Jahr hab ich es nun wieder NEU machen müßen.
Mußte allerdings vorhin ein Gutachten machen lassen, was natürlich auch schweine Geld gekostet hat.
Mir wurde von den Neurologen gesagt, die hätten mich damals garnet machen lassen dürfen. Aber gut.
Muß allerdings jährlich einen Attest abgeben, daß ich zur Untersuchung geh und ich keine Anfälle hab usw.
Das mit deine Eltern versteh ich nicht ganz, find ich aber schon hart von dene.
Hast du mit den Streit bzw. wissen sie nicht von deinen Depris?
Der Auslöser kann natürlich auch durch das Schmerzmittel und der AD gewesen sein, das ist denk ich mal die sinnvollste Erklärung.
Wenn du nichts "angestellt" hast (Unfall oder so) dann denk ich nicht daß sie dir den Führerschein wegnehmen, haben sie ja keinen Grund.
Was sie sagen können du sollst jetzt eine Weile nicht fahren!
Aber angeben würde ich es schon vor alle das mit dem AD!
Die schicken dich ja nicht umsonst zu dem Arzt.
Wenn du die Wahrheit sagst kann das der Arzt auch das bestäztigen was du erzählst.
Allerdings wenn du was verschweigst oder falsches erzählst dann wird das schwierig für ihn und wenn du Pech hast bekommst du keinen Erlaubnis weiter zu fahren oder sogar Führerschein weggenommen.
Aber die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Ich würde es angeben obwohl ich damals den Führerschein abgeben mußte, hinterher war das die einzig vernünftige Entscheidung. Was noch möglich gewesen wäre daß ich den Führerschein behalt und net fahr aber wußte es damals net daß es auch geht, wurde mir letztes Jahr beim Führerschein machen gesagt.
LG
Brigitta
PS: falls du noch Fragen hast kannst dich auch gerne privat bei mir melden.
[/zitat]
Hallo.
So wie es sich liest hattest Du wohl einen GM. Da Du jetzt zum Amtsarzt musst, empfehle ich Dir von vornherein die Karten auf den Tisch zu legen. Der Arzt bekommt das sowieso mitgeteilt und wenn er im nachhinein mitbekommt dass Du Ihn belogen hast wird er Dir das Leben sehr schwer machen ! Ich hatte vor einigen Jahren aufgrund falscher Medikation (auch Depries) einen GM am Steuer meines PS Boliden erlitten, Gott sei Dank ohne Personenschaden, dafür aber einen irre hohen Sachschaden (kanpp 28000). Hätte ich mein anderes Auto genommen wäre ich sicherlich nicht heile davon gekommen. Zu mir gekommen bin ich erst Stunden später im Krankenhaus, wusste von gar nichts und musste dann von den Ärzten ruhiggestellt werden (Durchdreher). (Die hatten mir alles berichtet und die ganze Zeit nicht kapiert, das ich geistig überhaupt nicht auf der Erde war. ich habe zwar mit denen geredet, wusste allerdings nix davon. Ich bin da durch die Gänge gegangen und kam dann irgendwie wieder zu mir. Hä? Wo bin ich? Was ist los?)
Zuhause angekommen habe ich mir die Schäden angeschaut, schließlich war es nur ein paar Meter vor meiner Haustür passiert. Ich war kurz vorher auf der Autobahn auf dem Weg nachhause !!!! Deswegen auch der Durchdreher im KKH. Ein paar Tage später erhielt ich diverse Post, darunter war auch die Aufforderung zum Nachweis der FAhrtauglichkeit. Panik stieg auf,denn ein Kfz´ler ohne Führerschein taugt nix. Meine Psychologin hat mich sofort anders eingestellt und ein Gutachten erstellt. Mit dem Gutachten musste ich dann noch zum Amtsarzt, aber der konnte dann nichts weiter feststellen. Es lag übrigens meine komplette Akte bei ihm auf dem Tisch, quasi mein ganzes Leben ausgebreitet, was allerdings auch nicht gerade einfach war. Dabei war auch der GM von 1 Woche vor dem katastrophalen GM, bei dem mich der Notarzt noch nicht mal mit ins KKH genommen hat. Die hatten das irgendwie anders eingestuft die Blödmänner und hätten da schon weit schlimmeres verhindern können. Ich war da aber auch relativ schnell wieder beisammen und wusste wo ich war.
Fakt ist: Ich darf weiterhin am Strassenverkehr teilnehmen und nehme täglich 900mg Timox ein. Seitdem ist nie wieder etwas aufgetreten, toi toi toi und im Sommerurlaub gehe ich auch Apnoetauchen. In den ersten Jahren immer mit der Panik im NAcken dass ich dabei untenbleibe, aber mir geht es dank der neuen Einstellung recht gut und ich genieße die Stille unter Wasser.
Wenn ich jetzt merke das irgendwas nicht mit mir stimmt setze ich mich sofort hin oder halte an, da ich die Angst vor einem erneuten GM nicht verloren habe und wahrscheinlich auch nie los werde. Meine Wahrnehmungsfähigkeiten sind seitdem immens ausgebaut und auf höchste Stufe gestellt. Die Angst ist immer dabei, und das ist auch gut so.
Leg die Karten auf den Tisch und mach Dir nicht ein schlechtes Gewissen.
Mit den Eltern ist schon krass !! Meine haben da zum Glück anders reagiert und mich unterstützt, allerdings waren sie auch ein wenig hilflos am Anfang. Blut ist dicker als Wasser 
Viel Glück und alles Gute !!!
Zecko
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- Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung -
Daniel,
25.02.2008, 12:38
- Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung - tine, 25.02.2008, 13:05
- Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung - Anton, 25.02.2008, 21:11
- Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung - Brigitta, 25.02.2008, 23:33
- Re: Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung - Zeckolino, 06.03.2008, 12:15