Re: Re: Ausbilder nimmt keine Epileptiker

Jessica @, Thursday, 04.09.2008, 22:34 (vor 6559 Tagen) @ Jessica

[zitat=magu][zitat=Jessica]Hallo,

habe mal eine Frage. Was kann ich machen oder kennt das jemand vielleicht?
Am Montag begann meine Ausbildung zur Physiotherapeutin und wollte gleich ehrlich sein und erzählte meiner Klassenlehrerin das ich Epilepsie seit ca 2Monaten habe (wurde vor 2 Monaten fest gestellt) und ein ärztliches Attest abgab zum Einstellungstest. Am Dienstag wurde ich dann gebeten zum Schulleiter zu kommen und er sagte mir das es überhaupt nicht möglich sei das ich diese Ausbildung mache und auch schon erst recht nicht in der Einstellungsphase. Wurde dann Heim geschickt. Aber darf er das so einfach? Habe mit den einen Vertrag und ein ärztliches Attest vorliegen. Er meinte auch das ich eine Gefahr für mich und für später auch für ie Patienten eine Gefahr bin. Kann mir nicht wirklich vorstellen das er mich einfach so raus schmeißen darf ohne mir was schriftliches mit zugeben, achja er sagte noch Ergotherapeuin könnt ich machen, aber da bin ich später ja auch mit Patienten zusammen.

Würde mich freuen wenn ihr mir da Tips geben könntet oder jemand auch die erfahrung machen musste und mir was davon erzählt was ihr dann weiter gemacht habt.
[/zitat]
mir gings ähnlich wie dir-ich arbeite als Erzieherin und habe mir die frage gestellt, ob ich in diesem berufsfeld überhaupt arbeiten darf und verpflichtet bin es zu sagen.ich hab mich da schlau gemacht:du bist nicht verpflichtet, es deinem arbeitgeber/azubi zu sagen!es sei denn, du bist eben nicht medizinisch eingestellt und die anfälle treten häufig auf.epileptiker sollen auch nicht mit maschinen, als Busfahrer oder mit nachtdienst u.ä. arbeiten, da es zu große gefahrenquellen sind und bei Nachtdiesnt z.B. ein anfall durch schlafentzug provoziert wird.du bist meiner meinung aber in deinem berufsfeld nicht verpflichtet es deinem Arbeitgeber/azubi zu sagen, da du ja die Fähigkeit trotzdem für diesen beruf hast und die anfälle doch eingestellt sind und bei deiner arbeit nicht auftreten, oder?!wen du nochmal sicher gehen willst, kannst du auch in deinem Bundeesland beim Sozialministerium anrufen und nachfragen.die klären dich über deine Rechte und pflichten in bezug darauf auf.
wenn du vielleicht ne zeit lang später dann gearbeitet hast und eben ein gewisses Vertrauen zwischen dir und deinem Arbeitgeber besteht, kannst du es ja zu deiner entlastung erwähnen.aber wirklich nur wenn du sicher bist und es auch unbedingt willst.
meiner meinung nach dürften die dich auch nicht entlassen, da du ja wie schon gesagt eine arztliche bescheinigung und zusage hattest!ich kann mir nicht vorstellen, dass es rechtlich ist und die dich einfach "rausschmeißen" können.[/zitat]


Hallo magu,

naja ich bin leider noch in der einstellungsphase mit dem Medikament Lamictal un Anfälle treten und regelmäßig aus, mein letzter war vorrige Woche Freitag und davor war es 2 Monate her und davor aber wieder 2 Anfälle in extrem kruzen abstand innerhalb 8 Tage. Aber hatte auch davor eine ganze Weile ruhe, fasst 1 Jahr und naja die iagnose erfasst man aber erst vor 2 Monaten, avor hies es immer ist keine Epilepsie da EEG, Schlafentzug, MRT unaufällig waren. Aber zum Glück muss ich doch mal sagen hat man jetzt was gefunden, das es irgendwie auffälligkeiten gab mit einem Test über Augen und Füße, ann Schlafentzug und danach gleich Lumbal Punkiton und ann kam ein krampfanfall im KH. ann bekam ich meine Diagnose und weis ich was mit mir los ist, aber dennoch find ich es blöd, richtig blöd wie die Geschichte hier abläuft, aber ich kümmere mich drum das will ich genau wissen.
Danke aber erstmal


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