Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
[zitat=Ivonne Kuhnhäuser]Ich bin Studentin an der Hochschule Mannheim, Fakultät Sozialwesen und schreiben zurzeit, zusammen mit einer Kommilitonin Julia Köhler eine Diplomarbeit zum Thema: Berufliche Integration von jungen Menschen mit Epilepsie.
In unserer Arbeit wollen wir untersuchen, welche Chancen und Schwierigkeiten betroffene Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer Schul- und anschließenden Berufsausbildung haben und von welchen Faktoren diese Chancen abhängig sind. Ob es in der Schullaufbahn gravierende Veränderungen oder Erlebnisse gab und wie die Schule und die Familie versucht hat damit umzugehen. Auch interessiert uns wie gut oder schlecht Betroffene in der Schule integriert sind oder waren und welche Auswirkungen dies auf die schulische Laufbahn hat, bzw. hatte.
Die Diplomarbeit wird für das ModellProjekt Epilepsie Modellvorhaben zur Verbesserung der Ausbildung und Eingliederung junger Menschen mit Epilepsie geschrieben, welches durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert wird. Genaueres zu diesem Projekt erfahren Sie unter: www.modellprojekt-epilepsie.de
Aus diesem Grund haben wir einen Fragebogen erstellt, in dem wir von Epilepsie betroffene Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren zu ihren Erfahrungen und Begegnung in ihrer Schulzeit befragen möchten.
Wenn Du Interesse an unserer Arbeit hast, zur Zielgruppe gehörst und gerne den Fragebogen ausfüllen würdest, dann freue ich mich über eine Mail an mich (Iv.Kuhnhaeuser@web.de). Ich werde Dir dann ein Wordformular per Mail zuschicken, welches Du direkt am Computer ausfüllen kannst.
Natürlich werden alle Daten anonym und vertraulich behandelt.
Mit freundlichem Gruß
Ivonne Kuhnhäuser[/zitat]
Hallo Yvonne,
um eine objektive Diplomarbeit abgeben zu können sollten auch Fragebögen für die "gesunden" Mitmenschen und die verschiedenen Institutionen verschickt und mit eingearbeitet werden.
Da eure Diplomarbeit in ein Modellprojekt mit einfliessen soll, ist schon sehr bemerkenswert.
Dies zeigt doch, dass die Betroffenen und deren Angehörigen, egal welches Krankheitbild, in unserer Gesellschaft zu "kämpfen" haben und die Integration mehr als zu wünschen übrig lässt. (Und dies in unserer aufgeschlossenen und aufgeklärten Gesellschaft)
In diesem Sinne schließe ich mich dem Beitragsverfasser Anton an und schreibe nur dazu: Schade um euren Arbeitsaufwand und den damit verbundenen Kosten.
MfG
Ein noch kämpfender Familienangehöriger
gesamter Thread:
- Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie -
Ivonne Kuhnhäuser,
24.11.2008, 12:34
- Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie - Anton, 25.11.2008, 10:19
- Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie - mystica, 25.11.2008, 17:45
- Re: Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie - Jessi, 27.11.2008, 00:51
- Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie -
Betroffen,
30.11.2008, 00:10
- Re: Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie - Ivonne Kuhnhäuser, 04.12.2008, 11:52
- Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie - E., 30.11.2008, 13:07
- Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie - Kritik, 02.12.2008, 09:39
- Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie - E., 02.12.2008, 20:19
- Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie - Betroffen, 05.12.2008, 09:20