Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie

E. @, Tuesday, 02.12.2008, 20:19 (vor 6470 Tagen) @ Ivonne Kuhnhäuser

Es gibt einige Dinge, die die Verfasser des Grundgesetzes bereits 1948 festgeschrieben haben, die noch nicht erfüllt sind. Was nicht bedeutet, dass wir auf die Erfüllung warten sollen, ohne etwas zu tun, um diese Erfüllung zu beschleunigen.
Einer wiss. Arbeit schon vor dessen Fertigstellung eine Voreingenommenheit zu unterstellen, kann für mich nicht als qualifiziert betrachtet werden.

"Wird das Modellprojekt überhaupt umgesetzt?" Wer es nie versucht, wird es nie erfahren!

"Zum anderen gibt es ein Sprichwort: Glaube keiner Statistik, die man nicht selber erstellt hat."
Eine Kritik der Arbeit hätte uns sicher weiter gebracht als plakative Sprüche.

"Ebenso wäre es schön, wenn eine Diplomarbeit folgendes Hauptthema aufweisen könnte:
Die erfolgreiche Integration von Epileptikern sowie Verbesserung und Bewältigung der noch wenigen offenstehenden Problemen."
Interessant ist, dass die beiden Studentinnen von Menschen mit Epilepsie sprechen, während die Leute die Moral hier prädigen uns als Epileptiker bezeichnen. So viel zu der Sichtweise und Integration. Ich persönlich habe die Personen nie verstanden, die versucht haben mich auf eine Erkrankung zu minimieren anstatt in mir einen Menschen mit allen möglichen Fehlern und Talenten zu sehen, der halt zufällig Epilepsie hat.
Seshalb würde ich mir weniger lamentieren und mehr anpacken, fordern und auf Misstände hinweisen nur so lässt sich der Gleichberechtigungsgrundsatz des GG verwirklichen. Demokratie ist kein Wunschkonzert, sondern harte Interessensvertretung.

Mit freundlichen Grüßen

E.

PS: Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Text keinen beleidigen soll. Allerdings sollte eine Diskussion der Beiträge erlaubt sein, wie ich es gern bereit bin, mich hart kretisieren zu lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten in diesem Beitrag alles Gute und eine möglichst sorgenfreie Zukunft.[/zitat]


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