Re: Epilepsie und Arbeit
Kündigungsschutz ist nur ein schönes Wort hilft aber nicht wirklich.
Wenn eine Firma einen loswerden will, dann werden sie nie Epilepsie als Grund nehmen. Es gibt 'zig andere Gründe.
Sich jetzt mit einem Gleichstellungsantrag den Schwerbehindertenstatus zu holen bedeutet nur Ärger. Bedeutet für einen Chef nur Balast. Zumal er dir dann ein paar extra Urlaubstage geben muß.
Laß es und versuche eher ein offens Gespräch zu führen und aufzuklären - Welche Art von Epilepsie - wie oft bzw. selten du krank sein kannst.
Welche Auswirkungen hat deine Epilepsie auf den Arbeitsplatz und die Umgebung.
Bedenke auch ein Chef ist ein Mensch und weiß zu 95% Nichts über Epilepsie. Unwissenheit kann auch bei Ihm zu einer berechtigten Angst oder Sorge führen.
Sobald er sich aber seinen Kopf zerbricht könnte er dir aus Angst evtl. kündigen.
Besprich dies mit einer guten Arbeitskollegin und eurem Betriebsrat machmal sind sie auch Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen -- aber keine Wallungen machen.
LG Ragnar
gesamter Thread:
- E und Arbeit -
gerhard,
12.02.2009, 15:30
- Re: E und Arbeit - Matthias, 12.02.2009, 17:23
- Re: E und Arbeit - Michael Staub, 12.02.2009, 18:45
- Re: Epilepsie und Arbeit - 'Leben mit Epilepsie', 13.02.2009, 03:12
- Re: E und Arbeit - nicole, 13.02.2009, 21:13
- E und Arbeit - isa, 05.04.2009, 16:46