Bewerbung
Hallo Anton,
danke für deine Antwort.
Bist du sicher, dass ich "nicht lügen darf"?
Wenn ich schwanger bin, oder wenn ich mit meinem Mann geplant habe im nächsten Jahr schwanger zu werden, darf ich ja auch lügen...
Wenn ich auf die Frage mit Autofahren wirklich antworte "ich nehme zurzeit Medikamente und darf aus dem Grunde nicht fahren", wirbelt das doch schon direkt weitere Fragen auf, die mich in die Bredouille stecken könnten...
Ist genauso, wenn ich meinen Schwerbehindertenausweis im Vorstellungsgespräch angebe, dann kommt doch auch die "Warum-haben-Sie-einen-Frage"..., denn du schreibst ja selber, dass, wenn ich ihn angebe ich nur eine 5%ige Wahrscheinlichkeit habe, dass ich die Arbeitsstelle bekomme...
Mein Vorteil ist vielleicht (??), dass ich eine gute bis sehr gute (Zwischen-) Beurteilung von meinem jetzigen Arbeitgeber bekommen habe. Ich bin dort seit 3 Jahren und sie sind zufrieden mit mir.
Aber wie gesagt, den Job den ich mache, wird es ab Sommer nicht mehr geben und es betrifft mehr als eine Handvoll, die sich jetzt arbeitssuchend gemeldet haben.
Als Sozialpädagogin einen Arbeit zu finden, bei dem ich nicht Auto fahren muss, ist gar nicht so einfach... in den meisten Stellenanzeigen steht dies drinne... und Öffentlicher Dienst ist eigentlich ein Bereich, in dem ich nie arbeiten wollte...
Das Problem ist ja auch, dass sich viele nicht mit der Epilepsie auskennen und diese zum Teil immer noch einen schlechten Ruf hat (Geisteskrankheit, ansteckend etc...), zum Beispiel Diabetis oder Gelenkrheuma gibt es genauos oft, wird sich aber nichts weiter was bei gedacht...
LG
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
gesamter Thread: