Psychiatrie endlich vorbei

Mondenkind, Sunday, 14.11.2010, 13:17 (vor 5756 Tagen) @ Andreas
bearbeitet von Mondenkind, Sunday, 14.11.2010, 14:13

Hallo Andreas, hallo Johnny,

auch wenn ich schon oft nicht gut auf die Beiträge von Andreas reagiert habe, muss ich ihm hier einfach recht geben.

Egal, ob Andreas mit dem Thema vertraut ist oder nicht, ich bin derselben Meinung (und ich bin von der Epilepsie betroffen) und sage es hier auch:

Johnny, du brauchst intensive Hilfe, die können wir dir hier im Forum nicht geben. Es wäre schön, wenn du die Hilfe von außerhalb annimmst ohne dir darüber Sorgen zu machen oder dich dafür zu schämen. So etwas kann jedem passieren.

Ich habe bisher zweimal in meinem Leben Hilfe beim Therapeuten und mit Antidepprisiva angenommen und mir hat es beide Male gut getan.

Das erste mal war 1996 als die Epilepsie bei mir auftrat. Ich war fast 2 Jahre regelmäßig (erst wöchentlich, dann zweiwöchentlich, dann einmal im Monat) bei einer Therapeutin. Es hatte sich sehr viel angestaut, was ich loswerden musste.

Dann war es noch einmal 2001. Die Anfälle sind nach über einem Jahr wieder aufgetreten. Mir ging es eigentlich gut. Ich hatte meinen Studienplatz, hatte neue Freunde gefunden und genoß das Leben. Dann passierte es wieder.

Auch hier stimmte ich den Antideprissiva wieder zu und auch einen Termin bei einem Therapeuten. Und wieder hatte es mir geholfen. Hier war ich dann etwa ein halbes Jahr wöchtenlich, dann noch ein paar Stunden alle 2 Wochen und dann sagte ich von mir aus, dass es mir gut getan hätte, ich es aber jetzt nicht mehr bräuchte.

Wir machten aus, dass ich mich melde, falls es mir wieder schlechter geht. Ich habe es bis heute nicht gemacht und auch nicht gebraucht.

Viele liebe Grüße
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)


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