Viele Medikamente ohne Erfolg ausprobiert

tanguera, Schweiz, Wednesday, 01.06.2011, 10:49 (vor 5557 Tagen) @ Vahinemoena
bearbeitet von tanguera, Wednesday, 01.06.2011, 11:08

Hallo Vahinemoena,

Ich habe auch gelesen, dass mit jedem neuen Medikament die Aussicht auf Erfolg geringer wird. Mein Arzt macht mir Angst, dass mit jedem Anfall die Anfallsbereitschaft steigt und die Gefahrt besteht, dass sie sich generalisieren.

Das habe ich auch gelesen, sogar hier, wo aus persönlichen Erfahrungen berichtet wird. Ich will nicht, dass mein Gehirn sich an das grosse Krampfen gewöhnt. Deshalb nehme ich die Medikamente. Ohne Anfälle bin ich trotzdem nicht.

Ich lebe in einem französischen Gebiet und es ist bekannt, dass die Medizinfakultäten in Frankreich von der Pharmaindustrie finanziert werden - wie soll man seinem Arzt da noch trauen?

Und wenn du z. B. eine Entzündung und hohes Fieber hast, dann würdest Du auch keine Antibiotika nehmen, weil Du nicht weisst, ob Du Deinem Arzt trauen kannst? Oder ein schweres Rheuma, bei dem Du ohne dauerhafte Medikation nicht in der Lage wärest, einen Apfel zu schälen oder den Knopf zuzumachen?
Wo liegt da der Unterschied?

Es gibt doch Leute, und es sind nicht wenige, die mit einem oder mehreren Medikamenten anfallsfrei wurden und ein normales, unbeschwertes Leben führen, was sonst ohne Medikamente nie möglich gewesen wäre.

Liebe Grüsse
tanguera

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Jubeln, lachen, tanzen - Der einzige Weg um sich zu retten.
(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)


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