Viele Medikamente ohne Erfolg ausprobiert

tanguera, Schweiz, Wednesday, 01.06.2011, 19:38 (vor 5557 Tagen) @ Vahinemoena

Hallo Vahinemoena,

schlussendlich kann Dir die Enscheidung, ob Du die Medis nimmt oder nicht, niemand abnehmen.

Ich laufe einen ähnlichen Weg durch wie Du. Es ging mir jeweils mit einer erhöhten Dosis vorübergehend besser, danach wieder Verschlechterung. Ich kämpfte über ein Jahr mit Nebenwirkungen vom Keppra. Nun ist nur noch die Müdigkeit geblieben, die aber auch andere Gründe haben kann.

Die Kosten für die Medikamente muss auch jemand übernehmen. Und die Ärzte haben es nicht immer leicht, sich gegen die Krankenkassen durchzusetzen. Insbesondere die neueren Medis sind sehr teuer, ich habe z.B. erst durch ein Kopieschreiben erfahren, dass mein Arzt zuerst ein Einverständnis bei meiner Krankenkasse einholen musste, dass diese die Kosten für Vimpat bei mir übernehmen wird.
Deshalb würde ich hinter diese Kette: Pharma- Medizinfakultät-Arzt-Pharma ein Fragezeichen setzen. Die Manager von den Krankenkassen sind auch nicht auf Kopf gefallen und wollen etwas verdienen.

Man sagt immer, die Krankheiten sollte man nicht vergleichen. Aber weisst Du, wenn ich sehe, was meine Mutter am Tag bereits seit 10 Jahren schlucken muss, damit sie eben Ihren Apfel schälen kann, bin um meine "nur" vier Stück am Tag froh.

Das Wichtigste ist natürlich, dass man etwas nicht umsonst schluckt. Aber es gibt immer wieder Leute, die Pech haben und zu diesem gewissen Prozent zählen, die nicht auf Medis ansprechen.

Zum Glück gibt es immer noch die Mehrheit von solchen, die damit anfallsfrei Leben können.

Alles Gute

tanguera

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Jubeln, lachen, tanzen - Der einzige Weg um sich zu retten.
(Alfred Selacher, (*1945), Schweizer Lebenskünstler)


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