Erbe

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Thursday, 05.01.2012, 10:29 (vor 5339 Tagen) @ Wop
bearbeitet von huge88, Thursday, 05.01.2012, 10:40

Das mit dem grundsätzlichen überspringen einer Generation ist mir neu.

/*EDIT: Laut dem von mir gerade weiter unten geposteten Link haben nur 5% der Bevölkerung während ihres Lebens einen Krampfanfall und da sind schon Fieberkrämpfe mit eingerechnet.*/


Grundsätzlich gibt es bei der Vererbung - wenn wir jetzt einmal nur rein von vererbbaren Krankheiten ausgehen, für welche ein einziges Gen verantwortlich ist - ja nur einige wenige Möglichkeiten(ich lass zur Vereinfachung die Fälle weg, in denen eine Erbkrankheit auf dem geschlechtsbestimmenden Chromosomenpaar liegt):

1) Ein Gen wird vererbt, dass zwar eine Anomalie aufweist, dessen Effekt aber durch ein anderes, gesundes Gegenstück ausgeglichen wird.
a) Das Gegenstück ist "gesund" => Die Krankheit kann eine oder mehrere Generationen überspringen und wird im besten Fall irgendwann gar nicht mehr vererbt, da wir ja nur einen Teil unseres Genmaterials weitergeben.
b) Das Gegenstück besitzt ebenfalls die Anomalie => Die Krankheit wird auftreten.

2) Ein Gen wird vererbt, dass eine Anomalie hat und unabhängig davon, ob ein gesundes Gegenstück vorliegt, wirkt es sich aus. Die Krankheit wird zwar in der nächsten Generation auftreten, aber kann bereits in der nächsten Verschwinden, da es ja dort nicht weitervererbt werden muss.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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