Die ewigen Niederschläge

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 24.09.2012, 11:15 (vor 5075 Tagen) @ Ben

Also ich nehm mich selbst nicht beim Schlafen auf, aber ich glaub es gibt da eine, die es inzwischen mitbekommen und mir gesagt hätte, wenn ich nachts regelmäßig irgendwas im Schlaf von mir geben würde. Wär vermutlich schlimmer als Schnarchen.
Ich hab eh nen ziemlich festen Schlaf. Bin ich einmal Weg, dann bekommt mich so leicht auch kein Gewitter mehr wach, ungewohnte Geräusche oder der Wecker aber natürlich schon.

Einschlafen ist bei mir seit der Grundschule eher selten ein Problem gewesen, war es eigentlich vor allem, während ich Lamotrigin nahm. Und wenn ich mich damit mal hart tue, dann hab ich inzwischen ganz gut gelernt, mich bewusst zu entspannen und loszulassen. Die Übungen, die ich hin und wieder tagsüber mache, sind da wirklich eine große Hilfe. Grübeln bringt eh nix - zumindest mir gefühlt. Wach finde ich am nächsten Tag eher bessere Lösungen und wenn's keine Lösung gibt, dann hab ich inzwischen irgendwie mental eingesehen, dass das ganze Grübeln auch nix bringt und Zeitverschwendung ist.

Wie sieht denn eine normale, ruhige Nacht bei Dir aus? Weil wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, dann ist Dein Problem ja nicht das Umdrehen etc., sondern eigentlich, dass Du nach von Dir als großem Stress empfundenen Situationen keinen tiefen Schlaf findest und gedanklich am nächsten Tag genau dort weitermachst, wo Du am Vortag aufgehört hast.
Das hieße nach meinem Verständnis, dass Du vielleicht noch etwas Hilfe dahingehend bräuchtest, für Dich eine geeignete Technik zu finden, um in solchen Situationen leichter zur Ruhe zu kommen, um den Schlaf richtig nutzen zu können.

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


gesamter Thread: