Zur Arbeitsunfähigkeit
Hallo Noooh,
ich habe mir zwar nicht alle Antworten durchgelsen aber als ich mir deinen Text durchgelesen habe dachte ich mir gibts das dass jemand sowas auch druchmachen muss?
Max. körperliche Arbeitsschwere:überwiegend mittelschwer
Körperhaltung:überwiegend sitzend,überwiegend gehend,überwiegend stehend
Auszuschließen sind:Fahr,Steuer-und Überwachungstätigkeiten,nachtschicht,stres,akkord,zeitdruck,absturzgefahr aus großer höhe,tätigkeiten auf leitern und gerüsten,über das maß des täglichen lebens hinausgehende lichtreize.tätigkeiten an schnell laufenden maschinen.
beurteilung:die bestehenden einschränkungen sind mit der zuletzt ausgeübten tätigkeit nicht vereinbar.eine berufliche neuorientierung ist erforderlich.die qualitativen einschränkungen sind auf dauer zu berücksichtigen.ob mir zu raten ist meinen beruf in zukunft nicht mehr auszuüben:JA!
Das war dein Gutachten, so in der Art hatte ich das gleiche vor ca. 3 Jahren bekommen.
Ich bin gelernte Kinderpflegerin und hatte noch währen meiner Ausbildung einen guten Job bekommen, hatte bei Einstellung meine Epilepsie erwähnt und mein alter Arbeitgeber hatte sogar ein DINA4 Schreiben von meiner Neurologin. 3 Wochen nach Einstellung hate ich abends einen Anfall und konnte natürlich am daraufflgenden Tag nicht in die Arbeit gehen. Naja auf jeden Fall wurde ich dann zwei Wochen später ( eine Woche vor Ende meiner Probezeit) gekündigt und musste dann natürlich auf das Arbeitsamt. Die haben mir dann nach zwei Wochen fast das selbe Gutachten erstellt wie du bekommen hast. Dann musste ich sämtliche Tests machen und wurde zum Schluss zu einer Umschulung "gezwungen". Denn mir wurde von diesem Arbeitsamtfutzi wie ich ihn nenne gesagt ich würde meinen Beruf nie wieder ausüben können Dann habe ich mit schweren Herzens eine Ausbildung zur BÜrokauffrau begonnen. Das hat mir natürlich absolut keinen Spaß gemacht und ich erkundigte mich und durch Zufall habe ich erfahren das ich das alles nicht hätte machen müssen da es eigentlich nur darum ging etwas anderes zu machen bis es mir gesundheitlich wieder besser geht.
Ich war zu diesem Zeitpunkt zwei Jahre anfallsfrei, habe meine Ausbildung hingeschmissen und arbiete nun seit über einem Jahr wieder in meinem erlernten Beruf. Mein Arbeitgeber wei´über alles Bescheid, was damals geschehen ist und über meine Krankheit und es klappt wunderbar:)Hatte im Oktober letzten Jahres wieder einen Anfall aber das war kein Problem, da sie es wissen und es akzeptieren:)
Also tut mir einmal leid für die lange Geschichte aber wollte dir nur sagen damit dass du dich nicht unterkriegen lassen sollst ( was schwer ist sich weiß, ich war am Ende mit meinen Nerven damals), aber akzeptiere das Gutachten nicht und gehe dagegen vor.
Liebe Grüße und einen schönen Abend noch Sassi
gesamter Thread:
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
Noooh,
23.09.2012, 18:14
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
huge88,
23.09.2012, 19:11
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
Noooh,
23.09.2012, 22:22
- Zur Arbeitsunfähigkeit - Tablettenschlucker, 24.09.2012, 09:59
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
Noooh,
23.09.2012, 22:22
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
Musica,
25.09.2012, 20:28
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
Musica,
25.09.2012, 20:40
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
Tablettenschlucker,
25.09.2012, 22:28
- Zur Arbeitsunfähigkeit - Musica, 26.09.2012, 10:45
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
Tablettenschlucker,
25.09.2012, 22:28
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
Musica,
25.09.2012, 20:40
- Zur Arbeitsunfähigkeit - Sassi, 28.09.2012, 23:25
- Zur Arbeitsunfähigkeit -
huge88,
23.09.2012, 19:11