Wie können wir weiter verfahren?
Hallo Ihr Lieben,
bin neu hier und ich will Euch mal unser Problem schildern.
Mein Mann hatte im Februar 2011 einen schweren Autounfall (Arbeitsunfall mit Sprinter). Das Auto hatte Totalschaden. Er kann sich an nichts mehr erinnern. Lag 2 Tage im Krankenhaus mit Gehirnerschütterung. Danach gingen die Anfälle los. Man war der Meinung, dass er vielleicht psychosomatisch erkrankt ist, schickte ihn deshalb ein Jahr später zur Reha. Dort fand man aber, dass er fehl am Platz ist. Anhand seiner Ausfälle eher körperlich statt psychisch krank. Stand auch so im Bericht. Man riet ihm weiterhin sich in ein Muskelzentrum zu begeben und sich wegen einer vermuteten Muskelerkrankung zu untersuchen, da etwas Muskelschwund in der rechten Hand vorhanden ist. Kann zum Beispiel seine Kaffeetasse nur noch mit zwei Händen halten, weil er dabei zittert. Seit dem Unfall stürzt er vermehrt. Ihm versagen einfach die Beine und er fällt um, egal wo. Stürze die Treppe hinunter, Prellungen, Platzwunden... Bisher nichts Lebensgefährliches. Aber nie ohne Bewusstsein. Einweisung in eine Klinik, dort Befund Epilepsie. Alles halbherzig, schnell eine Diagnose finden, trotzdem immer wieder auf der Psychosomatik herumgeritten. Ihm wurden 30 % Grad der Behinderung anerkannt, die Gleichstellung hat er erhalten. Er war LKW-Fahrer bei der Post. Das darf er nicht mehr, musste er auch im KH unterschreiben. LKW fahren verboten. Nun warten wir auf einen Termin in einer Uniklinik, zwecks Abklärung einer Muskelerkrankung ja oder nein. Solange wird er auch weiter krankgeschrieben. Mal abgesehen von den Problemen nach der Aussteuerung KK, dass das AA die Nahtlosreglung nicht anwenden will und wir finanziell auf dem Schlauch stehen. Wir liegen mit der BG im Rechtsstreit. Man will die Folgen nicht als Folgen des Arbeitsunfalls anerkennen, obwohl im Arztbericht steht, dass aufgrund des Unfalls die Epilepsie ausgelöst worden sein kann. Die Betonung liegt auf kann.
Wie ist es nun mit dem Auto fahren? Die Stürze sind meist so 2-3 Mal im Monat. Wegen der Verletzungen ist er meist danach bei seinem Hausarzt. Müssen wir die Anfälle dokumentieren? Und wie kann man denn nachweisen, dass sie so häufig sind, um eventuell den Grad der Behinderung zu erhöhen? Und wie wird es mit der Diagnose beruflich weiter gehen?
Ich habe hier gelesen, dass es ratsam ist sich direkt in eine Klinik, die auf Epilepsie spezialisiert ist zu wenden. Sollten wir das auch tun? Manchmal weiß ich nicht mehr weiter. Mein Mann verlässt sich auf mich, er ist einfach angekratzt, da ihn fast niemand ernst genommen hat und der Psychologe und Neurologe, bei denen er erst in Behandlung war ihn als Simulant hingestellt haben und die Behandlung nicht mehr weiterführen wollten. Im Moment kümmern sich sein Hausarzt (Internist), ein Allgemeinmediziner mit Homöopathischer Ausbildung und eine neue Neurologin um ihn. (Sie wurde für ihn von seiner KK gesucht, weil der andere Neurologe ja die Behandlung nicht mehr weiterführen wollte. Sie hat ihn auch ernst genommen und versucht nun den Termin in der Uniklinik zu bekommen, weil sie nicht weiter weiß. Beim Versuch ein EEG zu schreiben zeigte es bei ihm statt Gleichstrom Wechselstrom an. Die Versuche bei sich und der Schwester zeigten aber wieder Gleichstrom an. Sie kann es sich nicht erklären, fragte, ob er Metall im Körper hat. Naja ein paar Amalganplomben. Auch so ein Thema.)
Kann mir jemand einen Rat geben?
Danke und LG Ramona
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ramona1704,
08.10.2012, 12:19
- Wie können wir weiter verfahren? - huge88, 08.10.2012, 13:00
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Tablettenschlucker,
09.10.2012, 06:20
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ramona1704,
09.10.2012, 09:50
- Wie können wir weiter verfahren? - Tablettenschlucker, 09.10.2012, 12:18
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ramona1704,
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Green,
10.10.2012, 12:53
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huge88,
10.10.2012, 14:28
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ramona1704,
10.10.2012, 18:35
- Wie können wir weiter verfahren? - Lerche, 10.10.2012, 21:06
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ramona1704,
10.10.2012, 18:35
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Green,
10.10.2012, 12:53