Wie können wir weiter verfahren?
Hi!
Erst einmal willkommen! Also dass seine Ärztin Deinen Mann in eine Klinik schickt, ist sicherlich gut. Das hört sich für mich nämlich nach allem, nur nach nix alltäglichem an. Aber jetzt noch schnell der "Disclaimer": Ich bin kein Arzt, alles was ich schreibe beruht rein auf Erfahrung und mir selbst angeeignetem Wissen.
Die Stürze sind meist so 2-3 Mal im Monat. Wegen der Verletzungen ist er meist danach bei seinem Hausarzt. Müssen wir die Anfälle dokumentieren? Und wie kann man denn nachweisen, dass sie so häufig sind, um eventuell den Grad der Behinderung zu erhöhen? Und wie wird es mit der Diagnose beruflich weiter gehen?
Führt am besten eine Tabelle, in der ihr eintragt, was wann passiert ist und welche Verletzungen er davon trug, wenn etwas passiert ist - am besten ärtzlich dokumentiert. Was ich Euch wegen dem GdB empfehle, ist, Dich an eine psychozosiale Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung zu wenden. Die haben damit viel Erfahrung, gerade auch was das ausfüllen der Anträge und selbst geschriebener Zusatzanlagen angeht.
Ich habe hier gelesen, dass es ratsam ist sich direkt in eine Klinik, die auf Epilepsie spezialisiert ist zu wenden.
Wäre zumindest zur Abklärung, ob da wirklich eine bei Deinem Mann vorliegt oder etwas anderes, hilfreich.
Beim Versuch ein EEG zu schreiben zeigte es bei ihm statt Gleichstrom Wechselstrom an.
Kannst Du mir diesen Satz bitte näher erläutern? Ich bin mir nicht sicher, wie ich das verstehen soll, kann man aus den Spannungspotentialen, die man von den Gehirnströmen misst, ja nicht auf irgendeine Stromart schließen. Also ein "normales" EEG wie ich es kenne sieht im entspannten Zustand oft so aus, dass 8-13 relativ gleichförmige, flache sinusähnliche Schwingungen pro Sekunde zu verzeichnen sind. Ich glaub da kommt das Bild hier ganz gut hin. Korrigiert mich bitte jemand, falls ich hier gerade Schwachsinn poste.
Ist bei Ihm eigentlich irgendwo in den medizinischen Unterlagen einmal das Wort Kataplexie aufgetaucht? Das ist ein Fachbegriff für den plötzlichen Verlust der Muskelanspannung in Teilen oder im gesamten Körper(gibt aber noch eine ganze Reihe weiterer Begriffe). So wie ich persönlich das Ganze betrachten würde, ist der Muskelschwund vielleicht dann ein Symptom dieser Verluste, wodurch auch immer sie ausgelöst werden.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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ramona1704,
08.10.2012, 12:19
- Wie können wir weiter verfahren? - huge88, 08.10.2012, 13:00
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Tablettenschlucker,
09.10.2012, 06:20
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ramona1704,
09.10.2012, 09:50
- Wie können wir weiter verfahren? - Tablettenschlucker, 09.10.2012, 12:18
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ramona1704,
09.10.2012, 09:50
- Wie können wir weiter verfahren? - mezeg, 09.10.2012, 19:26
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ramona1704,
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Green,
10.10.2012, 12:53
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huge88,
10.10.2012, 14:28
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ramona1704,
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ramona1704,
10.10.2012, 18:35
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Green,
10.10.2012, 12:53