Hallo

Tablettenschlucker, Freiburg, Saturday, 20.10.2012, 13:19 (vor 5049 Tagen) @ baerli3333

Hey,

@ Uwe: Sei mal nicht so hart. Es ist immer alles möglich wenn man nur will. Ich war selber autofahrer und mir passierte das selbe wie dir. Allerdings mit leichteren Verletzungen (nur die Schulterpfanne, einen Zahn sowie zahlreiche Schnittwunden). Ich habe von einem Tag auf den nächsten umgestellt auf ÖPNV. Zugegeben am Anfang gewöhnungssache mit der Zeit wurde es normal. Erschwerend kommt bei Flankenberger hinzu das der Wohnort ein Dorf ist, aber da er in der Schweiz wohnt ist das kaum mit dem ÖPNV in Deutschland zu vergleichen.
Bei meinem Unfall wars ein Baum. Natürlich kam auch die Polizei Lappen weg und das Ganze drum herum. Der Schaden wurde von der Versicherung Anstandslos übernommen. von der Polizei, Gericht oder sonst wem habe ich nie etwas außer dem Bescheid bekommen das der Lappen weg ist. Auch bei mir war vier Jahre lang bekannt das ich unter Epilepsie leide. Grand mal-Epi ohne Auren oder dergleichen, weg von einer sekunde auf die nächste. Solange ein Arzt dir Fahrtauglichkeit bescheinigt darf man fahren, ob es sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt.


@ Flankenberger: Was deinen Job als Dachdecker betrifft, würde ich mich Sicherheitshalber nach Alternativen umschauen. Wie das mit Umschulung oder Weiterbildung in der Schweiz ist weiß ich nicht. In Deutschland gibt es das Integrationsamt noch, schau mal ob du was ähnliches findest.
Zu welcher Tageszeit bekommst du deine Anfälle, sind sie zeitlich gebunden (Aufwach- oder Schlafepi)? Was für Anfälle hast du (GM, Fokal, (A-)Tonisch, mit oder ohne Bewusstseinsverlust)?
Ob du deinem Chef das erzählst liegt bei dir? Ich denke in einem Dorf wird er das früher oder später sowieso erfahren. Wenn du ihm das erzählst besteht halt die Gefahr das er dich kündigt, da eine Gefahr für dich UND andere besteht. Deshalb Alternative suchen...

Liebe Grüße und viel Erfolg
Lukas


gesamter Thread: